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Diese Frauen kämpfen für den Artenschutz in Afrika

Frauen im Kampf gegen Wilderei: Noch in diesem Jahr startet die erste komplett weibliche Einheit in Ostafrika, um die illegale Jagd auf Elefanten, Raubkatzen und andere Wildtiere zu bekämpfen.

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Diese Frauen kämpfen für den Artenschutz in Afrika
© Crookes And Jackson

Afrika - ein Paradies für wilde Tiere? Leider nein! Denn Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Wildkatzen und zahlreiche weitere Tiere werden immer noch illegal gejagt. Dabei sind viele Arten dramatisch vom Aussterben bedroht. Und dennoch nimmt die Wilderei vielfach sogar noch zu.

Um genau dem gegenzuwirken, hat die karitative ZEITZ Foundation die erste komplett weibliche Ranger-Truppe und Akademie zur Bekämpfung von Wilderei in Kenia ins Leben gerufen.

Die Rekrutinnen wurden aus den lokalen Gemeinden von Segera ausgewählt, wobei insbesondere benachteiligten Frauen aus Randgruppen eine Chance gegeben wurde. Segera beheimatet das gleichnamige Öko-Safari-Retreat, das durch seine Projekte für Naturschutz und Bevölkerung ein Paradebeispiel für die Verbindung von Tourismus und Nachhaltigkeit sein möchte.

Im April startete die erste Gruppe von 12 Rangerinnen ein Trainingsprogramm, um die höchsten Standards in Bezug auf Anti-Wilderei und Sicherheit zu erreichen. Nach ihrem Abschluss im September 2019 werden die angestellten Rangerinnen weiterhin in ihren Gemeinden leben und durch den Dialog mit ihnen Frieden, interkulturelles Verständnis und den Erhalt der Tierwelt fördern.

Ziel ist es dann, die Initiative auszubauen – nicht nur im eigenen Land, sondern auf dem ganzen Kontinent – und damit ein Konzept für den Naturschutz und zur Stärkung von Frauen zu schaffen, bei dem Kenia eine führende Rolle übernehmen könnte.

Thema: Tiere

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