Ressort
Du befindest dich hier:

Warum wir eher bisexuell sind (als Männer)

Oha! Wir Frauen sind dreimal häufiger bisexuell als Männer. Behauptet eine neue Studie. Die Gründe warum Frauen sexuell so viel flexibler sind...

von

Warum wir eher bisexuell sind (als Männer)

Schmusen mit der Freundin? Warum eigentlich nicht?

© iStockphoto

Ein bisserl bi schadet nie. Warum auch nicht? Männer haben ihre Vorzüge, Frauen auch. Und die meisten von uns haben zumindest schon mal ansatzweise zärtliche Gefühle für eine Geschlechtsgenossin empfunden, darüber nachgedacht, wie es wäre, sie jetzt mal einfach zu küssen und zu schmusen. Oder es auch getan, meine Güte.

Während die Mehrheit der Männer absolut davon überzeugt ist, dass sie zu "100 Prozent" hetero- oder homosexuell sind, haben Frauen da einen wesentlich flexibleren Ansatz. Das behaupten nicht wir, das hat die Forschung ergeben.

Studienleiterin Dr. Elizabeth McClintock von der amerikanischen University of Notre Dame : "Wir haben herausgefunden, dass Frauen dreimal häufiger als Männer bisexuelle Erfahrungen machen. Der Grund ist relativ leicht erklärt: sie erweitern damit die Chance, einen Partner für tiefgehende Beziehung zu finden."

Warum Frauen häufiger bisexuelle Erfahrungen machen

Was die Studie jedoch auch ergab – und jetzt wird die Untersuchung in unseren Augen sehr fragwürdig: überdurchschnittlich attraktive Frauen tendierten eher dazu, sich als "strictly hetero" zu bezeichnen. McClintock: "Unsere These ist, dass Frauen, die sowohl auf Männer als auch Frauen eine wahnsinnig hohe Anziehung ausüben, ergo also viele Partner-Optionen haben, sich dann eher für die Hetero-Beziehung entscheiden." (Anm.: wir geben hier nur wieder, was die Wissenschaftlerin dem Telegraph plauderte. Denn mit dem Umkehrschluss, nur mäßig attraktive Frauen wären bi, können wir uns aber sowas von gar nicht identifizieren ).

McClintock weiter: "Frauen, die nie ein Problem damit hatten, Männer kennenzulernen, sind nachgewiesen weniger experimentierfreudig als andere. Dies haben unsere Befragungen ergeben."

Uffa. Okay. Wir lassen das jetzt mal so stehen und für sich sprechen.

Für die Forschung der University of Notre Dame , die bei der Jahrestagung der amerikanischen Soziologen vorgestellt wurde, wurden 5.018 Frauen und 4.191 Männer vom Teenager-Alter (16) bis zur Adoleszenz (18) regelmäßig zu ihren sexuellen Präferenzen befragt. Dabei zeigte sich, dass Frauen am ehesten im Alter zwischen 22 und 28 Jahren bereit waren, ihre sexuelle Identität zu ändern.

Thema: Sex & Erotik