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Frauen sabotieren Facebook-Freundinnen

Ein Viertel aller Facebook-Nutzerinnen gibt zu, schon einmal absichtlich ein unvorteilhaftes Foto einer Freundin bei Facebook gepostet zu haben. Der Grund: Streitigkeiten und Rache!

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Frauen sabotieren Facebook-Freundinnen
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So was aber auch! Ein Viertel aller Facebook -Nutzerinnen gibt zu, schon einmal absichtlich ein unvorteilhaftes Foto einer Freundin bei Facebook gepostet zu haben, wie eine Umfrage von MyMemory.com unter 1.512 Frauen ergeben hat. Die Motive für die digitalen Anschläge: Streitereien oder Vergeltung für andere hochgeladene Fotos, die für Unmut gesorgt haben.

Unvorteilhaft und ungeschminkt.

Vor allem die Verbreitung von Bildern, die das Angriffsziel ungeschminkt zeigen, erfreut sich großer Beliebtheit. Zwei Fünftel der Befragten gaben an, schon solche Bilder eingestellt zu haben.

"In meinem Umfeld kommt das eher nicht vor. Es ist sogar verpönt, Fotos hochzuladen, ohne die Betroffenen gefragt zu haben. Sticheleien gibt es in sozialen Medien aber immer wieder. Es kann auch sein, dass bei Facebook ein Foto den Vorzug erhält, weil die hochladende Person darauf besser aussieht als auf anderen Bildern. Auf das Äußere von Freunden wird dann vielleicht weniger Rücksicht genommen. Jüngere Menschen denken vielleicht auch oft weniger nach, bevor sie Party-Schnappschüsse ins Netz stellen", meint Judith Denkmayr, Geschäftsführerin bei der österreichischen Social Media-Agentur Digital Affairs .

Guerilla-Foto-Uploads sind verhasst.

Die Guerilla-Foto-Uploads sind bei Frauen eigentlich verhasst. 65 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen geben an, dass sie es Freunden übel nehmen, wenn Fotos gepostet werden, die sie in schlechtem Licht erscheinen lassen. Trotzdem erfreuen sich die digitalen Sabotageakte großer Beliebtheit. Selbst betteln und flehen hilft den Betroffenen in vielen Fällen nicht weiter. Ein Fünftel der Befragten ist schon mindestens einmal mit einer Löschanfrage bei Freundinnen abgeblitzt.

"Heute ist jeder potenziell Promi und Paparazzo zugleich. Der beste Schutz ist, zu verhindern, dass unvorteilhafte Fotos gemacht werden. Hobby-Fotografen müssen vielleicht noch ein entsprechendes Gespür entwickeln. Ist ein Foto wirklich unangenehm, sollte beim Urheber nachgefragt werden", so Denkmayr. Trotz entsprechender Vorkehrungen kommt es aber scheinbar immer wieder zu "Unfällen".

Fotos haben großen Einfluss.

"Es überrascht, dass so viele Frauen absichtlich Foto-Sabotage betreiben, obwohl die meisten erbost reagieren, wenn sie selbst Opfer eines solchen Anschlags werden", sagt MyMemory -Mitgründerin Rebecca Huggler gegenüber dem Telegraph . Die Regeln für das Hochladen von Fotos sind kompliziert, so die Unternehmerin. "Im Zweifelsfall kann es auch nützlich sein, zu prüfen, welche Fotos die betroffene Person selbst von sich postet", so Huggler.

WOMAN/Pressetext.at