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Frauen & Horoskope

Was früher noch als Sinnbild des Schrecklichen oder gar als Teufelswerk galt, das ist heutzutage einfach ein Gewitter. Was früher als Hexenmagie galt, ist heute Medizin und die Wirkung der Kräuter. Viel Übernatürliches und Unerklärliches gilt im 21. Jahrhundert als entmystifiziert - wir verstehen die Dinge oder konnten sie zumindest verstehen, da die Wissenschaft uns all diese Informationen zugänglich macht.


Frauen & Horoskope
© robertprzybysz/iStock/Thinkstock

Wissenschaftler und Forscher meinen darum, dass alle Fragen mit Fakten beantwortet werden können und dass es auf der Welt nichts Übernatürliches mehr gibt. Aber warum lesen Frauen dann doch jeden Samstagmorgen ihr Horoskop in der Zeitung? Warum versucht man es zu vermeiden, unter einer Leiter hindurchzugehen? Und warum glaubt man insgeheim doch an die heilende Wirkung von Bernstein, auch wenn diese von der Wissenschaft niemals bestätigt wurde?

Dass die Menschen immer noch an Übernatürliches glauben und Zusammenhänge suchen, wo offensichtlich keine bestehen, ist für viele Forscher ein interessantes Phänomen. Oftmals wird es auch mit der Homöopathie gleichgesetzt: Die Wirkung der homöopathischen Medikamente wird mit dem Placebo-Effekt begründet. Die Homöopathen selbst gehen allerdings davon aus, dass Wasser ein Gedächtnis hat und die Medikamentenwirkung darum stark genug ist. Der Glaube an das Unmögliche, an die Wirkung von Amuletten, an Gebete und an gute oder böse Omen sind in der Menschheit fest verankert - und er betrifft Frauen eher als Männer.

Einer Umfrage zufolge lässt sich fast jede dritte Frau bei Entscheidungen von Horoskopen beeinflussen. Männer hingegen richten sich nur zu 15 Prozent nach ihren Horoskopen oder nach den Aussagen eines Wahrsagers. Nicht nur der Glaube, auch das Interesse der Frauen an übersinnlichen Phänomenen ist wesentlich großer. 37 Prozent der Frauen interessieren sich für Geister und mystische Zeichen. Männer hingegen halten zu 35 Prozent alles, was mit Esoterik zu tun hat für Quatsch und unseriös - Frauen nur zu 26 Prozent. Das zeigt sich auch in ihrem Surfverhalten. Während Männer in erster Linie nach Sport suchen, suchen Frauen oft nach Horoskopen. Ein interessantes Muster, welches sich da herauskristallisiert.

Dieses Interesse hat nicht unbedingt etwas mit Leichtgläubigkeit zu tun. Der US-Psychologe Michael Shermer vermutet sogar: Gebildete Menschen sind besser darin, rational erscheinende Begründungen für nicht-rational gewonnene Erkenntnisse zu finden. Mit anderen Worten also: Gebildete sind häufiger anfällig für Aberglauben und Esoterik, eine überaus spannende Erkenntnis.

Das World Wide Web nutzt teilweise die große Anziehungskraft des Übernatürlichen und versucht mit einigen Tricks, die Frauen auf ihre Seiten zu locken. Dabei ist vielen teilweise gar nicht bewusst, wie so ein Horoskop überhaupt entsteht, warum Edelsteine eine gewisse Wirkung haben und wie sich diese auf die Gesundheit oder die Psyche auswirken könnte. Genaueres dazu findet sich in diesem Magazin. Auf der Seite von Viversum gibt es nicht nur Angebote zum Thema Übernatürliches, sondern auch Informationen zu diesen - und das völlig kostenlos. Wenn man sich als Frau also für das eine oder andere übernatürliche Thema interessiert, dann finden sich dort sicherlich die ersten hilfreichen Informationen dazu.

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