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Lights, Camera, Action! FrauenFilmTage 2018

Hier geht's um die Frau! Hinter der Kamera, vor der Kamera, als Produzentin oder am Schnittplatz. Anfang März feiern wir in Wien Frauen im Filmbusiness.

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Frauenfilmtage
© unsplash.com/Mario Calvo

Frauen als Filmschaffende: Darauf liegt der Fokus bei den FrauenFilmTagen in Wien. Vom 1. bis zum 8. März wird Kinofans ein pralles Programm voller Filme, Vorlesungen, Diskussionen und Publikumsgespräche geboten. Kino ist schließlich dann am schönsten, wenn man sich danach darüber austauschen kann. Vor allem, wenn der Film auch etwas bietet, worüber es sich zu sprechen lohnt.

Deshalb wird man im Programm eher keine Streifen wie Fifty Shades oder Baywatch finden. Vielmehr widmet man sich tiefgründigen und ungewöhnlichen Themen. So liegt der diesjährige Fokus auch auf Filmen aus Lateinamerika. Junge lateinamerikanische Filmemacherinnen hatten bei internationalen Festivals in letztere Zeit einigen Anklang gefunden.

Screenshot Frauen Film Tage
Alanis, eine Prostituierte und liebende Mutter. / Screenshot (c) frauenfilmtage.at

Einen Blick lohnt es sich deshalb auf "Alanis" zu werfen. Der argentinische Spielfilm von Anahí Berneri erzählt die Geschichte einer Sexarbeiterin in Buenos Aires. Man beobachtet den Alltag einer Frau, die eine kämpfende Mutter ist und nur zufällig in dieser Branche landet. "Alanis" läuft am 6. März um 17 Uhr im Stadtkino im Künstlerhaus.

Ein weiterer Spielfilm, den man nicht verpassen sollte, ist "Chrieg". In dem Schweizer Streifen über Jugendliche, die ihren Weg finden müssen, spielt die großartige Ella Rumpf mit. Sie zählt zu jenen Newcomerinnen, die wir nicht aus den Augen lassen wollen. "Chrieg" läuft am Samstag, dem 3. März, um 16:30 im Stadtkino im Künstlerhaus.

Screenshot Frauen Film Tage
"Ala-Kachuu": Brautentführungen sind in Kirgistan fast alltäglich. Screenshot (c) frauenfilmtage.at

Wer dem Fiktiven den Rücken zukehren möchte, sollte sich den Dokumentationen widmen. "Gwendolyn" (7. März, 21:15, Stadtkino im Künstlerhaus) begleitet die gleichnamige Protagonistin bei ihrem Comeback als Gewichtheberin. "Jane" (8. März, 20:00, Stadtkino im Künstlerhaus) ist ein unglaublich feiner, wundervoll gefilmter und wahnsinnig interessanter Film über die Advokatin aller Affen, Jane Goodall. Und "Ala-Kachuu" (2. März, 17:00, Stadtkino im Künstlerhaus) behandelt die traurige, kirgisische Tradition der Brautentführungen.

Die FrauenFilmTage enden sicher nicht zufällig am Internationalen Frauentag, den 8. März. Wer seine Solidarität mal auf eine andere Art und Weise zeigen möchte, investiert in Kinotickets und bringt sich in die sicherlich interessanten Publikumsgespräche ein!

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