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Frauenlauf: Welcher Lauftyp bin ich?

Auf die Plätze! Zum 27. Mal findet heuer der "Österreichische Frauenlauf" statt. Termin: 25. Mai. Finde heraus, welcher Lauftyp du bist!

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Frauenlauf: Welcher Lauftyp bin ich?
© Konstantin Yuganov/iStock/Thinkstock

Um beim Laufen auch wirklich etwas zu erreichen, sollte man seinem Typ entsprechend trainieren, weiß Ilse Dippmann, Gründerin und Organisatorin des "Österreichischen Frauenlaufs". Sie muss es wissen, immerhin motiviert sie seit vielen Jahren Tausende Mädchen und Frauen dazu, mit dem Laufen anzufangen, wieder zu beginnen und immer weiter zu machen. Die Veranstaltung am 25. Mai im Wiener Prater ist der größte Lauf dieser Art in Europa.

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Die Einsteigerin. Das größte Hindernis auf dem Weg zu einer erfolgreichen Laufkarriere ist für diesen Typ der innere Schweinehund. So wie der einem die gemütliche Couch schmackhaft macht, fällt es tatsächlich schwer, sich zu motivieren. Doch wärmere Temperaturen und längere Tage arbeiten für dich. Schreibe auf eine Liste alle positiven und negativen Folgen des Trainings und hänge diese auf den Kühlschrank oder an die Pinnwand. Du wirst sehen, die positiven überwiegen. Trage Trainingszeiten fix in deinen Terminkalender ein. Perfekt sind die Treffs des "Österreichischen Frauenlaufs". Hier gibt es für jedes Niveau die passende Trainerin. Und setze dir realistische Ziele. Was du während des gesamten Winters an Fitness vernachlässigt hast, lässt sich nicht in zwei oder drei Wochen nachholen. Sie darfst und sollst die Zielvorgaben auch ändern, wenn du siehst, dass sie überzogen sind. Nichts ist destruktiver als zu hohe Erwartungen. Aber sei dabei immer ehrlich mit dir selbst ohne Ausreden zu erfinden.

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Die Wettkämpferin. Die Frage ist nicht, ob du zum Training aufraffst, sondern wie du dein üppiges Pensum in deinem Wochenplan unterbringst. Du laufst immer mit Pulsuhr und hast einen genauen Trainingsplan, der Punkt für Punkt abgearbeitet wird, egal ob die Sonne scheint, oder schüttet wie aus Kübeln. Denn dein Wille ist eisern. Um wirklich das Beste herauszuholen, gönnst du dir ein Laufseminar oder eine Leistungsdiagnostik bei einem Sportmediziner. Du laufst dabei mit steigender Geschwindigkeit auf einem Laufband, zwischen den Schnelligkeitsintervallen wird jeweils ein Blutstropfen vom Ohr entnommen, um den Laktatausfall zu prüfen. Anhand dieser Daten wird der genaue Pulsbereich definiert, in dem man laufen sollte. Die Grundlagenausdauer stärkt man mit besonders langsamen und langen Läufen. Schneller wird man, indem man das Tempo variiert und in Intervallen bis an das Maximum seiner Kapazitäten geht. Nur ein abwechslungsreich gestaltetes Training führt auf Dauer dazu, dass du deine Leistung steigerst und den Spaß am Laufen nicht verlierst.

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Die Wohlfühl-Läuferin. Oberstes Gebot beim Sport ist, dass du den Kopf freibekommst. Das soll eine Zeit ganz allein für dich sein. Es fällt dir deshalb nicht schwer, dich aufzuraffen und zu motivieren. Du solltest darauf achten, nach einer ausgedehnten Laufrunde etwas zu essen. Denn die Kohlenhydratspeicher sind jetzt leer, der Stoffwechsel läuft aber auf Hochtouren. Wenn du jetzt einen Snack, z.B. ein Vollkornweckerl, einen Energieriegel oder eine Banane, isst, beschleunigt das sowohl die Fettverbrennung als auch den Erholungsprozess, denn dafür braucht der Körper Glukose.