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Was du beim Friseur sagen und tun musst, um wirklich deine Wunschfrisur zu bekommen

Wie bekomme ich genau die Frisur, die ich mir vorstelle? Wir verraten dir, wie du deine Wünsche dem Friseur richtig kommunizierst (#niewiederhaarfail!).

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Was du beim Friseur sagen und tun musst, um wirklich deine Wunschfrisur zu bekommen

Schon mal einen Post-Friseur-Zusammenbruch erlitten?

© 2014 Getty Images

Du trittst aus dem Friseursalon und bist einem Nervenzusammenbruch nahe. Der Pony: zu kurz. Die Farbe: Ein schlechter Scherz. Sind das Stufen? STUFEN????? Ihr kennt das.

Tränen und Trauma nach dem Friseurbesuch?

Jede von uns hatte schon mal ein Post-Friseur-Trauma. Dabei ist es oft gar nicht die Schuld der Haarstylistinnen oder -stylisten. Sondern unser Traum von der perfekten Frisur, dem zarten Ombrè-Verlauf, dem edgy Schnitt – er zerplatzt durch unsere Unfähigkeit, unsere Wünsche und Vorstellungen so zu kommunizieren, dass es keine Missverständnisse geben kann.

Aber wie macht man's besser?

Indem man unser "How to speak Friseur" beherzigt:

Wie versteht mein Friseur oder meiner Friseurin wirklich, welche Frisur ich möchte?

1

Bring Fotos. Und noch mehr Fotos. Viel mehr Fotos. Wenn du mehr als nur einen Spliss-Cut möchtest, dann solltest du möglichst viele Fotos mitbringen. Der Star, dessen Look du so toll findest, aus möglichst vielen Perspektiven – von vorne, von der Seite, von hinten. Bilder, die eine ähnliche Frisur, aber in Variationen, zeigen. Und ein paar Fotos von dir, damit er einen Eindruck deines Stils bekommt. Vielen von uns ist das peinlich. Weil, jetzt mal ehrlich: Leg mit deiner Normalo-Optik ein Bild von Gisele Bündchen hin und sag: "Das will ich." Man könnte meinen, dein Friseur zerkringelt sich deshalb innerlich. Stimmt aber nicht. Haar-Profi Nicole Klemmer: "Die Fotos helfen uns wirklich, die Wünsche der Kundinnen und Kunden besser zu verstehen."

2

Bleib trotzdem realistisch! Ein Haar ist wie ein Fingerabdruck. Wenn du dich also am Look eines Promis orientierst, dann achte auf jeden Fall darauf, dass seine Haarstruktur ähnlich der deinen ist. Aus dünnem Haar wird keine Lockenpracht, auch wenn du Beyoncès Frisur grandios findest. Mit dickem, gewellten Haar sehen Stirnfransen anders aus als mit seidig glattem. Und bedenke, dass für Fotos und Red Carpet-Auftritte ordentlich in die Schummelkiste gegriffen wird: Extensions, Beleuchtung, Spray ... all das soll dein Friseur mit dir einem Reality-Check unterziehen.

3

Setze Grenzen. Einerseits sollst du dem Friseur oder der Friseurin vertrauen (ER ist der Profi!) – aber dennoch gibt es gewisse Grenzen, die manche von uns nicht überschreiten wollen. Wenn ein Kurzhaarschnitt oder eine ausgefallene Farbe für dich unvorstellbar ist und du die Haare trotz Stufenschnitt noch zusammenbinden willst, dann musst du diese Punkte klar ansprechen. Beim Rest kannst du der Kreativität der Kreativen dann ja frei Bahn lassen.

4

Benutze deine Hände. Klingt zwar sonderbar, ergibt aber Sinn. "Schulterlang" zum Beispiel definiert jeder und jede anders. Für manche bedeutet dies, dass die Spitzen auf den Schultern aufliegen, für andere, dass sie knapp darüber hängen. Zeig mit deiner Hand ganz genau an, welche Länge du dir nach dem Cut vorstellst.

5

Stell eine Bindung her. Manche Salons servieren einfach nur einen schnellen Cut. Andere investieren viel Zeit und Geld in die Ausbildung ihrer Mitarbeitenden. Finde heraus, wer die Expertin für Coloration ist – und welcher Hairstylist sich eher auf Schnitt spezialisiert hat. Wenn du den perfekten Friseur für dich gefunden hast, dann bleib bei ihm (selbst wenn er den Arbeitsplatz wechselt).

Passt mir dieser Farbton überhaupt?
Thema: Haare