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Yin-Yoga: Frosch

Unsere Yin-Yoga-Serie mit Profi Barbara Rappauer von Poweryoga Vienna geht weiter. Heute steht die Frosch-Position am Programm. LOS GEHT'S!


Yin-Yoga: Frosch
© Poweryoga Vienna

Nach Teil 1 (Schmetterling), 2 (Schnürsenkel), 3 (Fersensitz), 4 (Sattel) und 5 (Drache) folgt heute diese hier:

Position: Frosch

Diese Position hat einen lustigen Namen und schaut interessant aus, ist aber ziemlich intensiv in der Ausführung.

Bevor du die Position beginnst, lege dir in dem Bereich, wo deine Knie voraussichtlich sein werden, eine Decke auf deine Matte, um die Knie etwas zu polstern. Dann gehe in den 4-Füßlerstand und bringe deine Knie soweit wie möglich voneinander weg.

Zeitgleich strecke deine Arme am Boden entlang nach vorne. Bleibe vorerst mit dem Gesäß zwischen den Beinen und lass die Füße nahe beieinander.

Sobald du die die Dehnung an der Innenseite der Oberschenkel spürst, kannst du die Füße etwas weiter voneinander entfernen. Eventuell kannst du auch mit dem Oberkörper etwas weiter nach vorne rutschen – probiere einfach ein bisschen herum, bis du die Ausrichtung mit der du dich wohl fühlst gefunden hast!

Der Frosch bewirkt eine tiefe Öffnung der Hüften, Leisten, Beininnen- und rückseite. Je nachdem wie tief du mit dem Oberkörper gehst, kann es auch zu einer leichten Rückbeuge, das heißt Aktivierung des unteren Rückens, kommen.

Die Position belebt den Leber- und Nierenmeridian. Wenn du dabei auch noch die Arme nach vorne streckst, kommt es zu einer Massage der Meridiane des Oberkörpers – Herz, Lunge, Dick- und Dünndarm.

Achtung ist geboten bei Problemen mit dem Ischias-Nerv, Knie- und Rückenverletzungen. Generell gilt wie immer: Nicht über den Schmerz gehen!

Halte die Position für 3 bis 5 Minuten – je länger desto besser.