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Frühjahrsputz: Auch seelisches Ausmisten bringt's

Mitte April, endlich steigt wieder die Temperatur und damit auch die Laune - der perfekte Zeitpunkt für einen innerlichen Frühlingsputz: So startest du glücklich und zufrieden in die warme Jahreszeit!


Frühjahrsputz: Auch seelisches Ausmisten bringt's
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Der Frühjahrsputz ist eine uralte Tradition. Sobald die Temperaturen steigen, animieren die frisch aufblühenden Wiesen, auch die eigenen vier Wände wieder zum Glänzen zu bringen. Das Putzen zur Ruhe bringt und sogar Depressionen mildern kann, ist wissenschaftlich erwiesen. Da liegt es nur auf der Hand, im Frühling auch innerlich ein wenig auszumisten - und das geht ganz ohne großer Esoterik!

Fürs seelische Aufräumen kann man nämlich durchaus den klassischen Frühjahrsputz zum Anlass nehmen: Mit dem Aufräumen ist das Aussortieren verbunden - und damit auch das Loslassen. Wer sich in der Wohnung ans Entrümpeln macht, dadurch Raum und Luft schafft, schafft gleichzeitig die perfekte Grundlage, um ein wenig zu reflektieren.

Aufräumen und Aussortieren

Beziehungen, Verhaltensweisen, Glaubenssätze und Gegebenheiten: Was macht dich glücklich, wo herrscht Änderungsbedarf, was beschäftigt dich? Was sollte entstaubt werden? Es geht nicht darum, dein ganzes Innenleben aufzurollen. Es ist vielmehr eine Bestandsaufnahme, damit man sich überhaupt von den Altlasten befreien kann.

Was geht gar nicht? Auch wenn es schwer fällt, sich von bestimmten Gedanken oder Menschen zu trennen - sei ehrlich zu dir: Die Freundin, die dich eigentlich nur auslaugt, Situationen, die dich einengen, eine Ex-Beziehung, die dich noch immer beschäftigt. Frag nach dem Warum und überlege, ob es nicht besser wäre, das alles hinter dir zu lassen, vielleicht auch einfach nur zu verzeihen (eventuell sogar dir selbst).

Wo herrscht Änderungsbedarf? Fühlst oder reagierst du in manchen Situationen nicht so, wie du es dir vielleicht wünscht? Was könntest du ändern? Wie möchtest du dich eigentlich fühlen? Warum ist es für dich trotzdem wichtig, daran festzuhalten?

Was tut mir gut? Die Devise: Her mit dem schönen Leben! Mehr von dem, was dir gut tut! Plane den nächsten Kurztrip mit den Freundinnen, schaufle dir mehr Zeit für dich frei oder genieße das nächste Frühstück ganz bewusst, anstatt mit dem Weckerl in der Hand zur Straßenbahn zu hetzen!

Weg mit der Frühjahrsmüdigkeit

Vom Winterschlaf direkt hinein in die Frühjahrsmüdigkeit - du kennst das? Raus mit dir! Bewegung an der frischen Luft bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und versorgt dich wieder mit mit Sauerstoff. Laufen, Radfahren oder einfach ein ausgedehnter Spaziergang mit dem Eissalon als Ziel - Hauptsache etwas Bewegung!

Damit Neues kommen kann, müssen wir vorher Altes loslassen, heißt es so schön. Werde dir darüber im Klaren, was du gehen lassen willst, und denk daran, nicht die Geduld zu verlieren: Schlechte Gewohnheiten lassen sich nicht immer von jetzt auf gleich entrümpeln.

Thema: Psychologie