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Für Garderobe wird nicht gehaftet

Mode ist ziemlich ambivalent. Auf der einen Seite nützlich und ausdrucksstark - auf der anderen Seite ausbeuterisch und unfair. Wir alle sind mit Mode verbunden. Unweigerlich. Deswegen solltest du dieses Projekt nicht verpassen!

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Für Garderobe wird nicht gehaftet

Alles zu viel - viel zu viel!

© Micha Payer / Martin Gabriel

Mode ist nützlich, erfinderisch und eine Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks. Gleichzeitig fördert sie aber soziale Ungleichheit und Ausbeutung. Die Studierenden des ecm-Masterlehrganges der Universität für angewandte Kunst beschäftigen sich daher mit Fragen wie "Wie wird Mode produziert?", "Wie beeinflusst uns Mode?" und "Was können wir zu mehr Fairness beitragen?". Ihr aktuelles Ausstellungsprojekt "Für Garderobe wird nicht gehaftet" fordert auch dich dazu auf teilzunehmen.

Für Garderobe wird nicht gehaftet

Welches Kleidungsstück wirst du 10 Jahre behalten?

Alle InteressentInnen sind eingeladen, ein Kleidungsstück anzuziehen oder mitzubringen, das sie bereit sind mindestens zehn Jahre aufzubewahren. Dieses Kleidungsstück erhält bei der Veranstaltung eine Inventarnummer.
Anschließend wird der Besitzer fotografiert und es wird ein kurzes Interview geführt.
Auf Wunsch wird der Schriftzug "Vienna Fashion Museum" auf das Objekt gedruckt.
Die Fotos der Inventarisierung sind ab 13. Januar auf der Seite www.modemuseumwien.com oder auf Instagram online verfügbar!

#vfm000000

Ein von Vienna Fashion Museum (@viennafashionmuseum) gepostetes Foto am

Vienna Fashion Museum

Die Ausstellung "Für Garderobe wird nicht gehaftet" eröffnet am Mittwoch, den 13. Januar 2016, 19 Uhr
Franz-Josef-Kai 3, 1010 Wien/AIL - Angewandte Innovation Laboratory

Für Garderobe wird nicht gehaftet

Die Studierenden wollen zeigen wichtig ein Modediskurs für die heutige Stadt ist. Ein Gegengewicht zur Schnelllebigkeit der Mode kann nur durch zusätzliche Informationen über die Bedeutung und Komplexität dieses Phänomens geschaffen werden.

Passend zu diesem Thema, kannst du hier über das Experiment der Wienerin Sarah einen spannenden Beitrag lesen. Die Angewandte-Studierende hat nämlich 6 Monate überhaupt nicht geshoppt und berichtet über ihre Erkenntnisse damit: Selbsttest: 6 Monate Shopping-Stop

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