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Ganz schön glatte Sache: Tipps und Tricks für die perfekte Rasur Ihrer Beine

Ob kurzer Rock, Strandkleid oder Shorts – wir zeigen unsere Beine und die sollen schön gepflegt sein. Für viele Frauen bedeutet das, die Beine regelmäßig vom lästigen Haar zu befreien!


Ganz schön glatte Sache: Tipps und Tricks für die perfekte Rasur Ihrer Beine
© Corbis

Eine der beliebtesten Methoden der Haarentfernung, ist die Nassrasur. Dafür werden Einwegrasierer, sowie Systemrasierer mit austauschbaren Klingen verwendet. Erstere sind schonender fürs Budget, letztere gehen sanfter mit der Haut um – warum? Sie haben flexible Schwingköpfe und passen sich somit perfekt den Hautgegebenheiten an. Gleitstreifen und Pflegestrips pflegen die Haut mit Aloe Vera, hautfreundlichem Vitamin E & Co. und schützen sie so vor Hautirritationen. Viele Rasierer verfügen zusätzlich über mehrere Klingen – also 3-, 4- oder 5-Klingenrasierer. Je mehr Klingen, desto weniger groß ist die Schnittgefahr.

Doch, was ist bei einer Rasur zu beachten?
Wichtig ist die Vorbereitung: Die Beine abduschen um die Haut von Schmutz und Fett zu befreien. So vermeidet man Hautirritationen bei der Rasur. Zusätzlich macht warmes Wasser die Härchen weich und durchfeuchtet sie – die Härchen lassen sich besser rasieren.

Damit die Klinge auch schön über die Beine gleiten kann, Rasierschaum, -gel, -creme oder notfalls auch Duschgel auftragen. Wichtig ist, dass der entstandene Schaum feinporig sind, da die Rasierklinge andernfalls nicht so schön gleiten kann, was zu Schnittwunden und Hautirritationen führen kann. Den Schaum nach dem Auftragen ein wenig einwirken lassen – auch das macht die Härchen schön weich. Da diese Rasierprodukte oft Pflegewirkstoffe enthalten, wird die Haut gleichzeitig mit Feuchtigkeit versorgt. Das Benutzen eines solchen Pflegeprodukts wirkt sich auch positiv auf die Rasierklinge aus - die Lebensdauer einer Klinge wird dadurch verlängert. Apropos Lebensdauer: Die Klinge bzw. der Einwegrasierer gehört gewechselt, sobald die Klinge an den Härchen reißt und die Rasur ungenau wird.

Wie rasiert frau richtig: mit oder entgegen der Wuchsrichtung? Das ist die Frage!
Hautschonender ist die Rasur in die Wuchsrichtung. Der Nachteil ist, dass der Nachwuchs schneller spür- und sichtbar ist. Tiefer unten abgeschnitten werden die Haare, wenn man gegen die Wuchsrichtung rasiert – also, vom Knöchel in Richtung Knie. Die Beine fühlen sich glatter an und das Nachwachsen der Härchen spürt und sieht man weniger schnell. Hier kann es allerdings passieren, dass es zu Hautirritationen oder in die Haut eingewachsenen Härchen kommt, da die Rasierklinge näher an der Haut gleitet. Dass dies schmerzhaft sein und unschön aussehen kann, ist klar.

Aber, einwachsende Haare sind vermeidbar. Regelmäßige Körperpeelings – ein bis zwei Mal wöchentlich – helfen dabei, diese Unannehmlichkeit von vornherein zu verhindern.
Sollte dennoch das ein oder andere Härchen in die Haut einwachsen, am besten mit einer gereinigten Pinzette auszupfen und die betreffende Stelle anschließend desinfizieren.

Nach der Rasur ist es wichtig, die Beine nochmals abzuduschen. Die Schaum-Rückstände sollen entfernt werden. Danach die Haut trocken tupfen und mit einer Lotion eincremen, die für die Anwendung nach der Rasur geeignet ist. So vermeidet man auch gleich Hautirritationen.

Auch Achseln und Bikinizone sollen super glatt und Haar-frei sein? Kein Problem.
Vorne weg: Die Vor- und Nachbereitung der Rasur gilt natürlich auch hier!
Die Wuchsrichtung der Haare ist in beiden Zonen nicht eindeutig zu definieren. Das heißt, der Rasierer muss waagrecht und senkrecht darüber geführt werden. Je öfter man über ein und dieselbe Stelle rasiert, umso mehr wird die Haut gereizt. Daher gilt, jedes Mal neu Rasierschaum, -gel und Co. aufzutragen, bevor erneut darüber rasiert wird.

Gutes Gelingen und einen schönen Haar-freien Sommer!

Redaktion: Barbara Schaumberger