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Luxus im Garten: Der Gartenbonsai

Seinen Garten individuell zu gestalten, ist für die meisten Gartenbesitzer ein großes Anliegen. Schließlich kümmern sie sich viele Stunden um die Pflanzen, um letztendlich mit viel Grün, farbenfrohen Blüten, prächtigem Wachstum und beeindruckenden Formen belohnt zu werden. Besondere Aufmerksamkeit ziehen in solchen Gärten die sogenannten Gartenbonsai auf sich. Wer hier ein bisschen Zeit investiert, schafft es schnell, echte Kunstwerke zu bilden.


Luxus im Garten: Der Gartenbonsai
© istockphoto.com

Der Gartenbonsai ist im Gegensatz zu seinen Verwandten, die im Wohnzimmer wachsen, nicht so stark bekannt. Das tut seiner Schönheit aber keinen Abbruch! Da die Sorten im Allgemeinen immergrün sind, haben die Gartenbesitzer das ganze Jahr über ihre Freude an seinem Anblick.

Der bekannteste dieser Gewächse ist sicherlich der Buchsbaum, der in vielen Gärten zu sehen ist. Er ist sehr beliebt, um daraus regelrechte Skulpturen zu schaffen und dem Garten einen persönlichen Look zu geben. Weitere Sorten, die häufig zum Einsatz kommen, sind Zeder, Wachholder oder Taxus. Daneben gibt es aber noch andere Bäume, die durch ihr Erscheinungsbild bestechen.

Bis es allerdings so weit ist, dass der Bonsai seine Form erreicht hat, vergehen einige Jahre. Gartenbesitzer, die nicht die notwendige Zeit haben, so lange zu warten, finden bei Luxurytrees.com verschiedenste Gartenbonsais.

Die Wahl des richtigen Baumes

Wer die Pflege eines Bonsais jedoch genießt und sich an seinem Wachstum erfreut, kann sich seinen eigenen Gartenbonsai züchten. Bei der Auswahl der Pflanze ist man relativ frei, muss jedoch einige Punkte im Vorfeld beachten, damit sie später ihre volle Pracht entfalten kann.

  • Der Stamm sollte in der freien Natur möglichst dick wachsen.
  • Bäume mit kleinen Blättern oder Nadeln sind gut geeignet, damit in der Miniaturform später ein authentisches Bild entsteht.
  • Da der Bonsai regelmäßig zu beschneiden ist, ist es wichtig, dass der Baum darauf nicht empfindlich reagiert.
  • Wer eine strenge Form sucht, ist bei Tannen, Lärchen oder Kiefer richtig, eher locker wachsen Koniferen, Ahorn oder Buche.

Den Gartenbonsai in Form bringen

Ein wichtiger Punkt bei der Zucht eines Gartenbonsais ist, dass der Baum in einem relativ kleinen Gefäß wächst. Dadurch haben die Wurzeln nicht die Möglichkeit, sich voll auszubreiten, was sich wiederum auf das allgemeine Wachstum auswirkt. Die Pflanze bleibt niedriger und auch die Blätter sind nicht so groß wie bei den freiwachsenden Artgenossen.

Die eigentliche Form erreichen die Bonsai-Gärtner, in dem sie regelmäßig die jungen Austriebe brechen oder schneiden. Bei der Pinie ist der Austrieb der Kerzen der gewünschte Zeitpunkt. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Nadeln noch nicht entwickelt und die Kerze nur maximal bis zu 2/3 geschnitten wird. Um die Pflanze in ihre gewünschte Form zu bringen, besteht von Mai bis Ende Juni ausreichend Zeit.

So entstehen im Laufe der Zeit an den Astenden Kugeln oder Kissen und der Gartenbonsai entwickelt sein ganz persönliches Aussehen. Um eine bestimmte Form zu schaffen, bietet es sich ebenfalls an, einige Äste festzubinden und sie dadurch zum Wachstum in eine vorgegebene Richtung zu zwingen.

Da sich die Besitzer intensiv mit ihrer Pflanze beschäftigen, entsteht zudem eine intensive Beziehung. Wer ihn gut pflegt, vererbt den Gartenbonsai weiter, sodass er noch viele Generationen mit seinem Anblick erfreut.

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