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Gefährlicher Magertrend: Thigh Gap

Im Grund ist es nichts Neues, doch in letzter Zeit scheint sich Thigh Gap immer mehr und mehr durchzusetzen. Instagram, Facebook und Twitter sind bereits voll von diesen Bildern.

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Gefährlicher Magertrend: Thigh Gap
© Photo by gawrilloff/Thinkstock/iStock

Pralle Dekolletés, Schmollmund und Fotos vom flachen Bauch sind OUT. In der letzten Zeit scheint sich ein (besorgniserregender) Trend immer mehr und mehr durchzusetzen: Thigh Gap! Hierbei handelt es sich um die Oberschenkellücke, die bei besonders dünnen Frauen sehr stark ausgeprägt ist. Und wie immer gilt - Je dünner desto besser, weil desto größer ist der Abstand zwischen den Oberschenkeln.

Thigh Gap = Size Zero
Wie man diesen Abstand schafft? Durch hartes Training, Workout und eine radikale Diät. Und das Ergebnis wird dann nicht nur zuhause vor dem Badezimmerspiegel bewundert. Im Gegenteil! Derzeit boomen Fotos von Thigh Gap - Bildern auf Facebook, Twitter und Instagram. Ob im Liegen, im Sitzen, im Stehen, im Bikini oder im sexy Unterhöschen - Hauptsache die Füße sind zusammen und die Oberschenkel möglichst weit auseinander. Denn eine Berührung "geht ja sowas von gar nicht".

Doch vor diesem Trend wird gewarnt. Denn im Grund handelt es sich nur um eine neue Form des Size Zero, der auf den sozialen Plattformen promotet und somit von vielen Frauen und Mädchen angestrebt wird.
Thigh Gap: Anatomisch nicht immer möglich
Und es kommt noch schlimmer. Es gibt bereits Schönheits-OPs, die diese Oberschenkellücke durch einen medizinsichen Eingriff, genauer gesagt durch eine Fettabsaugung ermöglichen. Denn laut ärztlichen Berichten kann nicht jede Frau - egal wie dünn oder durchtrainiert sie auch ist - von Natur aus diese Lücke so perfekt bekommen, wie sie es gerne hätte, oder wie sie es bei Models auf dem Laufsteg und auf deren Instagram-Accounts sieht. Die Beckenstellung ist das Entscheidende: nur sehr schmal gebaute Damen können den "perfekten Thigh Gap" erzielen. Das Miteifern bei diesem besorgniserregenden Trend ist also von einem anatomischen Standpunkt aus keine "lückenlose" Sache.

Wollen wir mal hoffen, dass das Magere und Androgyne, das offenbar immer noch eine gewisse Art der Faszination auf Frauen ausgeübt, irgendwann durch die Natürlichkeit und "normale Figur-Trends" ersetzt werden.

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