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Ist das die gefährlichste Sex-Stellung der Welt?

Sie gehört zu den beliebtesten Sexstellungen überhaupt - aber leider kann dieselbe auch zu ernsthaften Verletzungen führen! Vor allem bei "ihm"...

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Ist das die gefährlichste Sex-Stellung der Welt?

Die Leidenschaft, die Leiden schafft?

© iStock

Mächtig großes Aua - und das in einem Moment, wo man doch eigentlich nur Lust und Glücksgefühle erleben sollte! Denn es gibt eine bestimmte und eigentlich bei Männern auch überaus beliebte Sexstellung, bei der es besonders oft zum sogenannten Penisbruch, dem schmerzhaften Abknicken des Penisses im erigiertem Zustand, kommen kann.

Die gefährlichste Sex-Stellung der Welt findet ganz harmlos zwischen den heimischen Laken statt. Dies fanden zumindest brasilianische Forschende heraus, die ihre Studie im Fachblatt "Advances in Urology" veröffentlichten.

Demnach passieren die meisten schmerzhaften Sex-Unfälle bei der eigentlich recht konventionellen Reiter-Stellung (Frau oben, Mann unten).

Sex-Unfall mit Penisbruch: Vor allem bei einer ganz bestimmten Stellung

Da im Penis des Mannes kein Knochen sitzt, handelt es sich bei der Verletzung natürlich strenggenommen nicht um einen "Bruch". Doch in der Reiterstellung drückt das Gewicht der Frau auf den Penis und erhöht so den Druck, der auf den Schwellkörper ausgeübt wird. Wenn der Eintrittswinkel ungünstig ist oder der Penis hart gegen den Beckenknochen stößt, können die Schwellkörper im Penis einreißen. Dies führt zu einem sehr, sehr schmerzhaften Bluterguss mit starker Schwellung.

Verstärkt wird das Problem dadurch, dass die Frau sich oftmals beim wilden Ritt nach hinten lehnt, was den Eintrittswinkel weiter ungünstig verändert - und sie im Lusttaumel vielleicht zunächst gar nicht merkt, dass er bereits verletzt ist (sein Schrei wird sie dann jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen holen, we bet!).

Ist es zu einem Penisbruch gekommen, muss auf der Stelle Ärztin oder Arzt aufgesucht werden (auch wenn laut der brasilianischen Studie die meisten Männer aus Scham mehrere Stunden warteten, ehe sie in die Notaufnahme fuhren). Ein Penisbruch lässt sich meist sehr gut medikamentös behandeln (die Pillen hemmen eine Zeit lang die Erektion und damit weitere Schwellung), begleitet durch kühlende Verbände und Schonung. Nur in absoluten Ausnahmefällen kann es zu einer Operation kommen.

Und: Penisbrüche verheilen vollständig. Allerdings muss man(n) dafür eine mehrwöchige Sex-Pause einplanen.

Aber bevor nun Panik zwischen den Laken ausbricht: Selbst bei dieser Position ist die Wahrscheinlichkeit überaus gering, dass der Sex-Unfall tatsächlich passiert. Aber als Ausrede, wenn frau mal zu faul ist, geht es sicher durch: Schließlich wollen wir der armen Männlichkeit doch auf keinen Fall weh tun...

Thema: Sex & Erotik