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Gehirnjogging: 5 Tipps, wie dein Hirn in Form bleibt

Ja, wir wollen fit bleiben. Aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Mit diesen Übungen trainierst du dein Gehirn (es ist ganz simpel!).


Gehirnjogging: 5 Tipps, wie dein Hirn in Form bleibt
© iStockphoto

Wir werden immer älter. Allein seit 1990 ist die Lebenserwartung der Weltbevölkerung um rund sechs Jahre gestiegen. Im Schnitt werden wir jetzt 71,5 Jahre alt, verbesserte medizinische Versorgung sei dank.

Aber ehrlich: Wollen wir immer älter werden? Klar – aber nur, wenn wir nicht nur körperlich, sondern auch geistig in Form bleiben. Die gute Nachricht: genauso, wie wir unseren Körper trainieren können, schaffen wir das auch mit unserem Gehirn. Sagen zumindest Neurowissenschaftler – und wenn wer das weiß, dann ja wohl die.

Das US-Portal Quartz hat deshalb fünf Rituale gelistet, die laut Neurowissenschaftlern das Zellwachstum und die Bildung neuer Nervenbahnen begünstigen. Das wieder verbessere die Wahrnehmung, die Konzentration und die Merkfähigkeit (okay, vielleicht hätten wir schon vor 10 Jahren mit den Übungen beginnen sollen, gulp!).

Diese Übungen trainieren dein Gehirn

1

Körperliche Aktivität. Jawohl! Mit Sport schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn dabei erhöht sich unsere Herzfrequenz, es gelangt mehr Sauerstoff ins Gehirn – und schon bilden sich neue Gehirnzellen. Je mehr es davon gibt, desto leichter kommunizieren sie miteinander, neue Nervenbahnen erschließen sich, die Synapsen arbeiten schneller – zack, ich kombiniere: Laufen macht schlau!

2

Dehne deine Gehirnmuskel. WAAAAAS? Schon wieder Sport? Nein, keine Panik. Das ist im übertragenen Sinne gemeint. Wie auch deinen Körper musst du deinen Gehirnmuskel (ist ja nix anderes) regelmäßig trainieren, damit er nicht an Kraft verliert. Bedeutet: Lerne eine Sprache, einen Tanz, ein Instrument, ein neues Computer-Programm, mach Kreuzworträtsel, Sudoku ... was auch immer. Hauptsache, du verlierst nicht zu lernen.

3

Lobe dich selbst. Das klingt schon einfacher ;-). Selbst wenn du das Gefühl hast, es gibt eigentlich keinen Grund, dich selbst zu loben und zu feiern – mach' es trotzdem. Denn dein Gehirn macht keinen Unterschied zwischen gelebtem und lediglich suggerierten Fortschritt. Es beeinflusst aber unsere Gefühle – und positive Emotionen lassen dich energiegeladener und konzentrierter sein.

4

Aufrechte Haltung. Deine Haltung hat ebenfalls Auswirkung auf deine Gefühlswelt. Neurologen haben herausgefunden, dass Menschen, die die Schultern nach unten ziehen oder den Kopf hängen lassen, grundsätzlich depressivere und negativere Gedanken schwelgen (Ursache und Wirkung stimmt hier in beide Richtungen). Sie empfehlen, bewusst aufrecht zu gehen, die Schultern zu straffen und den Kopf zu heben (du leidest unter Handy-Nackenstarre? – Hier die Tipps).

5

Leg' das Handy in der Nacht weg. Noch ist nicht genau nachgewiesen, ob und inwiefern die Handystrahlung das Gehirn beeinflusst und beeinträchtigt. Doch eins ist sicher: Das blaue Licht des Displays stört den Schlaf. Ausreichend und vor allem tiefer Schlaf ist aber äußerst wichtig für unser Gehirn. So reinigt es sich in der Tiefschlafphase von Nervengiften wie zum Beispiel beta-Amyloid. Große Anhäufungen davon findet man im Gehirn von Demenz- und Alzheimer-Patienten.

Thema: Psychologie

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