Ressort
Du befindest dich hier:

Warum ich eine schlechtere Mutter bin als du

Gestresst und fertig? No worries. Fünfzehn Dinge, die ich als Mutter mache und die dafür sorgen werden, dass du dich schlagartig besser fühlst:


Warum ich eine schlechtere Mutter bin als du
© iStockphoto

Vor nicht allzu langer Zeit konntest du in deinem Leben noch frei entscheiden. Essen gehen, Ausschlafen am Wochenende, Freunde treffen. Dann kam dein Kind.

Die Amerikanerin Karen Alpert ist eine ganz normale Mutter, deren Leben mit vier Worten beschrieben werden kann: "Mami, ich hab Kacki." Ehrlich, unverblümt und mit ganz viel Augenzwinkern beschreibt sie, was alle Mütter denken. "Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts von dem Scheiß, den man auf Pinterest zu sehen kriegt."

In den USA schaffte es "I heart my little A-holes" auf die Bestseller-Liste der New York Times, nun ist Alperts Buch unter dem deutschen Titel "Geht's noch, Eierloch!" auf deutsch erschienen (Klett Cotta-Verlag, 12,95 Euro).

WOMAN veröffentlicht exklusiv eine Leseprobe aus dem Buch: Warum ich eine schlechtere Mutter bin als du....

Fünfzehn Dinge, die ich als Mutter mache und die dafür sorgen werden, dass du dich schlagartig besser fühlst:

1

Wenn die Kinder ein wenig Milch verschütten und ich zu faul bin, ein Papiertuch zu holen, wische ich mit dem Ärmel drüber. Oder mit dem Fuß, wenn ich Socken anhabe.

2

Wenn ich mal nicht weiß, wo ein Spielzeug hingehört, schmeiße ich es einfach in den Müll.
Speziell, wenn es sich um Puppenkleider handelt. Um ehrlich zu sein, sind bei uns die meisten Puppen nackt.

3

Wo wir grad bei nackt sind: Ich mache jede Menge Bilder von den nackten Popos meiner Kinder, weil ich weiß, dass ich die eines Tages vermissen werde. Wenn auf meinem Computer jemand das iPhoto-Programm öffnen würde, käme ich sicher wegen Pädophilie ins Gefängnis.

4

Letzte Woche habe ich aus Versehen das Schutzgitter offen gelassen und irgendwann meinen Kleinen am oberen Ende der Treppe stehen und nach unten blicken sehen. Ich denke, er stand da so an die vierzig Sekunden, bevor ich auftauchte.

5

Manchmal, wenn meine Tochter nicht herschaut, vergrabe ich schnell ein Kunstwerk von ihr am Grunde des Mülleimers. Speziell dann, wenn sie Sachen sagt wie: „Hier, Mami, das ist eine Schlange“, und ich dabei denke, nein, stimmt nicht, das ist eine verf***te Linie.

6

Wenn ich vom Essen meines Kindes was abhaben will, sage ich, ich muss überprüfen, ob es vielleicht giftig ist.

7

Apropos lügen: manchmal lüge ich und sage, ich habe Bauchweh, wenn ich einfach mal kurz meine Ruhe haben will. Speziell, wenn gerade ein neues People -Magazin ins Haus geflattert ist. Ich nenne das VIDS (vorgetäuschtes irritables Darmsyndrom).

8

Ich habe es aufgegeben, die Nägel meiner Kinder nach dem Schneiden zu beseitigen. Eher suche ich halbherzig herum und hoffe ansonsten, der Staubsauger erwischt den Rest. Auch wenn ich dann die nächsten zwei Wochen überhaupt nicht sauge. Oder noch länger.

9

Wenn wir einen Disney-Film anschauen, kündige ich das als Kinoabend an und verdunkele den Raum, damit die Kinder nicht sehen, wie ich heule.

10

Ich bin derart schlecht in Geografie, dass ich mich schon jetzt vor dem Tag fürchte, an dem meine Kids Erdkunde in der Schule haben und merken, dass ich nicht mal weiß, wo genau die einzelnen US-Bundesstaaten liegen.

11

Als ich noch am Stillen war, habe ich bei jedem Glas Wein insgeheim gehofft, es würde meinem Sohn zu einem besseren Schlaf verhelfen.

12

Im Supermarkt hole ich für meine Kinder immer irgendwelche Dinge aus dem Regal (etwa eine Packung Strohhalme oder eine Dose mit Schokostreuseln) und lasse sie dann irgendwo liegen, sobald meine Kinder das Interesse an ihnen verlieren und ich ihnen etwas Neues geben muss.

13

Wenn ich zuhause einen Cheerio-Kräcker am Boden finde und weder Taschen an mir noch einen Mülleimer parat habe, stecke ich ihn einfach in den Mund. Vorausgesetzt, er ist nicht zertreten, voller Fussel oder jemand anderes hatte ihn schon im Mund.

14

Einmal habe ich vergessen, im Auto meine wenige Monate alte Tochter in ihrem Maxicosi anzuschnallen, und wir sind fünf Blocks weit gefahren, bevor ich es bemerkt habe.

15

Manchmal sage ich, lasst uns doch Verstecken spielen, weil ich genau weiß, dass ich mich ins Bett legen und zudecken kann und meine Kinder ewig brauchen werden, bis sie mich finden.

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .