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Gelder für die tägliche Turnstunde in der NMS gestrichen

Das Burgenland ist Vorreiter in Sachen "tägliche Turnstunde" an österreichischen Schulen. Das Sportministerium streicht nun die Mittel für die NMS.

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Gelder für die tägliche Turnstunde in der NMS gestrichen
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Dass Sport und Bewegung einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder und ihre Lernerfolge haben, ist vollkommen klar. Auch die Ergebnisse einer Studie der Uni Wien zeigen: Die "tägliche Turnstunde" hat einen positiven Effekt auf die körperliche Gesundheit und die schulischen Leistungen der Kinder. Das Burgenland war in Sachen Sport an den österreichischen Schulen absoluter Vorreiter – fast 81 Prozent der burgenländischen Schulen boten die "tägliche Turnstunde" im vergangenen Schuljahr an. Die Mittel für die Neuen Mittelschulen wurden aber vom Sportministerium gestrichen. Der tägliche Turnunterricht findet also nur mehr in den Kindergärten und Volksschulen des Burgenlandes statt.

Was wird bei der "täglichen Turnstunde" angeboten?

Neben dem regulärem Turnunterricht, der vom Lehrkörper durchgeführt wird, werden professionelle Trainerinnen und Trainer der Sport-Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und der Sportunion in den Schulen und Kindergärten eingesetzt. Die Sportlerinnen und Sportler trainieren gemeinsam mit den Kindern, was nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern besonders freut. Pünktlich zum Schulstart fällt die tägliche Bewegungseinheit nun für die 10- bis 14-jährigen weg. ASKÖ-Präsident Christian Illedits äußert gegenüber dem ORF, die Kürzungen würden der Absicherung der Turnstunde im Kindergartenbereich dienen.

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