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Wie man das Geschlecht des Kindes beeinflusst

Wusstest du, dass man mit einigen Tricks beeinflussen kann, ob das Kind ein Mädchen oder Junge wird? Wir erklären dir wie das geht!

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Geschlecht von Kind beeinflussen

Du möchtest lieber einen Jungen? Dann solltest du wissen, wann du deinen Eisprung hast!

© istockphoto.com

Klar, am allerwichtigsten ist es, dass das Kind gesund und glücklich ist. Vielen Eltern ist es beim ersten Kind noch relativ egal, ob es ein Mädchen oder Junge wird. Doch viele Paare wünschen sich laut Umfragen sowohl einen Sohn, als auch eine Tochter. Schnell kommt also die Frage auf: Kann man das Geschlecht des Kindes beeinflussen?

Es gibt viele Mythen zum Thema. Die alten Griechen hätten sich beim Sex zum Beispiel auf eine Seite gedreht, um so entweder einen Jungen oder ein Mädchen zu zeugen. Andere erzählen, dass die Ernährung eine wesentliche Rolle spielt. Doch ist da wirklich etwas Wahres dran? Mag. Dr. Irmhild Gruber, Biologin an der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in St. Pölten, weiß: "Tatsächlich konnte eine britische Forschergruppe feststellen, dass kalorienreiche Ernährung der Mütter mehr Buben auf die Welt kommen lässt." Sie betont aber, dass es keinen 100% Trick gibt, um das Wunschgeschlecht zu erhalten. Es gibt höchstens ein paar Methoden, die die Wahrscheinlichkeit auf Junge oder Mädchen erhöhen.

Geschlecht von Kind beeinflussen

Kalorienreiche Ernährung

"Man weiß, dass in Hungerszeiten mehr Mädchen geboren werden", erklärt Dr. Gruber. Das kann bedeuten, dass Schwangerschaften mit Buben vermehrt vorzeitig enden - Frühabort, da die Ernährung der Mutter schlecht ist (Theorie der britischen Arbeitsgruppe). "Jedoch sollte man auch bedenken, dass mehr Mädchen in Zukunft notwendig sind um die Population einer Art aufrechtzuerhalten, daher mehr Mädchen in einer Hungersnot."

Dr. Gruber warnt: "Wenn ich mich als Mutter jedoch zu hochkalorisch ernähre schädige ich durch ein zu viel an Zucker (Insulinschwankungen!!) die Epigenetik und damit die zukünftige Gesundheit meines Kindes."

PET-Flaschen können beeinflussen!

Man weiß, dass Östrogene im Abwasser bei Lurchen eine Geschlechtsveränderung bewirken - aus den Männchen werden Weibchen, durch das im Wasser vorhandene Östrogen (aus den Pillen der Menschen). Wiederaufbereitetes Wasser filtert großteils keine Medikamentenrückstände aus dem Abwasser und bleiben erhalten, somit kommen sie in den Ökokreislauf zurück und können schädigen.

"Daher sind auch die PET-Flaschen schlecht, denn die darin enthaltenen Weichmacher verhalten sich wie Östrogen", erklärt Dr. Gruber. "Kohlensäure löst die Weichmacher in den Flaschen zusätzlich und die Mutter schädigt dadurch die hormonelle Entwicklung der Keimzellen eines Buben."

Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs

Die bekannteste Methode zur Geschlechtsbestimmung ist die sogenannte Shettles-Methode, die in den 70er-Jahren erstmals mit dem Buch "How To Choose The Sex Of Your Baby" zur Sprache kam. Der amerikanische Gynäkologe Dr. Landrum Shettles hatte damals herausgefunden, dass männliche Spermien (Y-Chromoson) schneller schwimmen, aber eine kürze Lebensdauer haben, weibliche Spermien (X-Chromoson) hingegen schwimmen langsamer, sind aber robuster und leben länger. "Hat man also am Tag des Eisprungs Geschlechtsverkehr, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Spermium mit Y-Chromonson (Junge) in die Eizelle einnistet, weil es schneller ist", erklärt Dr. Gruber. Hat man zwei Tage vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr, ist die Wahrscheinlich höher, dass die "männlichen Spermien" nicht mehr leben und die Spermien mit X-Chromoson (Mädchen) sich einnisten können.

"Mit dieser Methode lässt sich das Geschlecht des Kindes um etwa 50% beeinflussen", meint Dr. Gruber.

Wenn frau einen Orgasmus hat

Shettles beschrieb in seiner Theorie, dass auch der weibliche Orgasmus Einfluss auf die Geschlechtsbestimmung hat. Der Orgasmus verändert den ph-Wert der Scheide und schafft so einen Raum, der für weibliche Spermien nicht vorteilhaft ist. Wünscht man sich also ein Mädchen, sollte die Frau lieber keinen Orgasmus haben. Für einen Jungen hingegen ist dieser sogar förderlich!

Welche Sexstellung ist optimal?

Nach der Theorie von Shettles ist auch die Position, in der man Sex hat entscheidend. Je tiefer der Penis eindringt, desto kürzer ist der Weg für das Spermium, um zur Eizelle zu wandern. Wünscht man sich einen Jungen, ist Doggie-Syle demnach empfehlenswert. Wünscht man sich ein Mädchen, ist die Missionarstellung optimal.

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