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Geschwollene Beine: Das hilft gegen Wassereinlagerungen

Kaum ist es heiß, schwellen deine Beine an und schmerzen. Meist sind Wassereinlagerungen schuld. Was du gegen Wasser in den Beinen tun kannst.

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Geschwollene Beine: Das hilft gegen Wassereinlagerungen
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Es ist heiß - und plötzlich quellen deine Beine regelrecht auf. Die Waden, die Knöchel: Schmerzhaft geschwollen, die Socken oder Sandalen schneiden ein. "Wasser in den Beinen" werden die Ödeme umgangssprachlich genannt. Manchmal verschwinden die Wassereinlagerungen, wenn du den Büroplatz verlässt und Bewegung machst – manchmal aber bleiben deine Beine geschwollen.

Wie entstehen Wassereinlagerungen in den Beinen?

Die Ursache für die Wassereinlagerungen (Ödeme) können unterschiedlich sein. So kann sich infolge von Bewegungsarmut ein Blutstau in den Beinen entwickeln, der mit einem erhöhten Druck der Kapillaren (die kleinsten Blutgefäße im Körper) und geschwollenen Beinen einhergeht. Auch heißes Wetter, Hormonschwankungen und eine stark salzhaltige Kost können den Übertritt von Flüssigkeit aus dem Blut in die Gewebe begünstigen.

Es kann aber auch eine verringerte Konzentration an Albumin (ein von der Leber gebildetes Protein, das auch Wasser bindet) vorliegen.

Ödeme: Wann muss ich einen Arzt aufsuchen?

Wassereinlagerung in den Beinen sind zwar unangenehm und nicht wahnsinnig schön – aber gesundheitlich oft unbedenklich. Meistens verschwinden sie innerhalb von 24 Stunden wieder.

Wenn die Beine aber über mehrere Tage geschwollen bleiben oder das Problem immer wieder auftaucht, dann solltest du die Ursache unbedingt bei einem Arzt abklären lassen. Es kann eine Organschwäche oder eine andere Erkrankung vorliegen. Alarm ist angesagt, wenn die Beine urplötzlich anquellen und die Schwellung von Hitzegefühl oder Schmerzen begleitet werden. Wenn Fieber, Kurzatmigkeit oder ein Schmerz in der Brust auftritt, dann solltest du umgehend ärztliche Hilfe suchen.

Wer leidet am häufigsten unter Wassereinlagerungen?

Venenprobleme betreffen uns Frauen wesentlich häufiger als Männer. Schwangere und Frauen mit einem schwachen Bindegewebe leiden besonders oft unter Wassereinlagerungen.Oftmals sind geschwollene Körperstellen auch eine Nebenwirkung von Medikamenten, wie Hormonpräparaten oder Kortison.

Was hilft gegen Wasser in den Beinen?

  • WECHSELBÄDER. Abwechselnd mit den Beinen in kaltem, dann in warmen Wasser auf- und abtreten. Durch den schnellen Kältereiz weiten sich die Arterien, was der Verhärtung der Gefäßwände entgegen wirkt.
  • BEWEGUNG. Ein Spaziergang, Treppensteigen, Schwimmen, Radfahren: Jede Form der Bewegung hilft dabei, den Wasserstau zu lösen und die Schwellung in den Beinen verschwinden zu lassen.
  • BEINE HOCHLAGERN. Das Hochlagern der Beine entlastet die Venen und fördert den Abfluss der Wasseransammlungen. Schnapp dir im Büro einen zweiten Sessel, auf dem du die Beine während der Arbeit ablegen kannst.
  • SALZARMES ESSEN. Salz bindet Wasser. Wenn du zu häufigen Wassereinlagerungen in den Beinen leidest, dann solltest du dein Essen weniger würzen oder auf Kräuter umsteigen.
  • VIEL TRINKEN. Auch wenn es sich absurd anhört: Aber Wassermangel führt zu Wassereinlagerungen, da dein Körper die Flüssigkeit für den Notfall regelrecht bunkert. Deshalb: Unbedingt viel Wasser trinken! Dann werden Giftstoffe aus dem Körper gespült und Wassereinlagerungen reduziert.
  • ENGE SCHUHE UND KLEIDUNG MEIDEN. Skinny Jeans, High Heels, enge Sandalen und Socken: All das belastet die geschwollenen Beine zusätzlich, da die Venen zusätzlich abgedrückt werden.
  • SAUNA UND HEISSE BÄDER MEIDEN. Hitze fördert die Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe.