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Gestaute Energieströme durch einfache Handgriffe wieder in Fluss bringen

Jin Shin Jyutsu: Die japanische Lehre bringt mit einfachen Handgriffen gestaute Energieströme des Körpers wieder in Fluss.


Gestaute Energieströme durch einfache Handgriffe wieder in Fluss bringen
© Thinkstock

Durch unseren Körper laufen verschiedene Energiebahnen, die für das innere Gleichgewicht verantwortlich sind: Auf dieser Annahme basieren die meisten Heilmethoden der fernöstlichen Medizin. Wenn die Energie frei fließt, befinden wir uns in vollkommener Harmonie. Oft behindern aber Blockaden den freien Fluss, wir fühlen uns müde und gestresst. Eine Methode, diese Staus zu lösen, ist Jin Shin Jyutsu (ausgesprochen als Dschin Schin Dschutsu), auch Strömen genannt. Das Beste daran: Die einfachen Handgriffe kann jeder an sich selbst ausführen.

Sicherheitsschlösser
Die Methode geht davon aus, dass es auf dem Körper insgesamt 26 Zonen gibt, sogenannte Sicherheitsenergieschlösser, die sich öffnen und schließen können. „Bei anhaltendem Stress schnappen diese Schlösser ein, Energieblockaden entstehen. Es kommt zu Verspannungen, Schmerzen oder Niedergeschlagenheit. Nach dem Verständnis von Jin Shin Jyutsu sind das Warnsignale, die uns die Chance geben, rechtzeitig gegenzusteuern“, erklärt die Praktikerin Anna Arlamovsky, die eine Praxis im 19. Wiener Gemeindebezirk hat (anna_arlamovsky@hotmail.com, eine Einheit à 60 Minuten kostet € 50,–). Durch einfaches Handauflegen können die Schlösser wieder geöffnet werden. Das Prinzip funktioniert ähnlich der Akupunktur, bei der durch Nadeln die gestaute Energie wieder in Fluss kommt. Allerdings braucht man für diese Methode nur die eigenen Hände und muss auch keinen Druck ausüben.

MEHR zu dem Thema "Jin Shin Jyutsu" und Übungen finden Sie in WOMAN 25/2010!

Redaktion: Pia Kruckenhauser