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Gesund abnehmen: Die Profi-Tipps

Wer will nicht schlank ohne Stress werden! Vor allem aber soll das Abnehmen gesund sein. WOMAN bat Ernährungsprofis um ihre Tipps.

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Gesund abnehmen: Die Profi-Tipps
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Evelyn Krammer-Kocsis: Keine Hungerkuren!

Der Körper braucht ausreichend Kohlenhydrate und Eiweiß, um Fett zu verbrennen. Daher ist es ganz wichtig, morgens und mittags genügend zu essen. Kohlenhydrate in der Früh und zu Mittag verhindern Heißhungerattacken. Ich empfehle immer Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Da Kartoffeln aber nicht lange satt machen, gehört immer Brot dazu. Das Abendessen sollte dann etwas kleiner ausfallen. Aber auch hier sind Kohlenhydrate erlaubt. Grundsätzlich gilt: Bitte kein schlechtes Gewissen haben und bewusst essen!

Christina Lachkovics: Pausen einhalten!

Sie sollten Ihren Kalorienbedarf über den ganzen Tag verteilt essen. Wenn Sie das Frühstück und vielleicht sogar das Mittagessen auslassen, bekommen Sie abends mit Sicherheit Heißhunger. Wenn Sie dann plötzlich 1.500 Kalorien und mehr essen, kann der Körper diese Kalorienzufuhr nicht bewältigen und setzt Fett an. Zwischen den Mahlzeiten sollten unbedingt vier bis sechs Stunden Pause liegen, damit die Fettverbrennung in Gang kommt. Da sind dann auch Fruchtsäfte tabu.

Melanie Y. Brus: Gesund und gut!

Wer gesund abnehmen möchte, sollte zu einem natürlichen Essverhalten zurückfinden. Der große Vorteil: Nichts wird verboten. Das heißt natürlich nicht, Sie dürfen wahllos alles essen, was Ihnen in die Finger kommt. Aber ab und zu nach dem Mittagessen ein wenig naschen ist in Ordnung. Und falls Sie einmal über die Strenge schlagen, weil Sie zum Beispiel zu einer Feier eingeladen sind, bauen Sie einfach einen Obst- und Gemüsetag ein, der das wieder ausbügelt. Wichtig ist, dass man nicht aufgibt, bloß weil man sich einmal nicht an das Programm gehalten hat. Kleine Ausrutscher ab und zu verzeiht der Körper.

Petra Leitgeb: Auf den Körper hören!

Die Nahrung, die man zu sich nimmt, beeinflusst einfach alles. Ob man müde ist oder nicht, ob man gesund ist oder nicht. Hören Sie auf Ihren Körper, spüren Sie, was Ihnen gut tut. Es hilft nichts, wenn ich Ihnen sage, dass Sie Milch trinken sollten, wenn Sie vielleicht eine Lactose-Intoleranz haben. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen. Zwei Wochen lang wird bei jeder Mahlzeit aufgeschrieben, welche Beschwerden oder Besserungen Sie empfinden.

Barbara Holstein: Ausgewogen ernähren!

Das Wichtigste ist, dass man von allem etwas bekommt. Nur Gemüse alleine macht nicht satt. Da fehlen einfach die Kohlenhydrate. Aber Gemüse ist natürlich wichtig für die Vitamin- und Mineralstoffversorgung. Und: Man darf nicht so streng mit sich selbst sein. Nur in den ersten drei Wochen einer Ernährungsumstellung sollte man sich strikt an den vorgegebenen Plan halten, damit der Körper sich an das andere Essverhalten gewöhnt. Danach ist auch einmal ein Schnitzel erlaubt.