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Gesunde Ernährung für Kinder

Fisch, Eier, Salz – welche Ernährung braucht ein Kind wirklich, um groß und stark zu werden? 10 einfache Tipps für gute Nährtsoffzufuhr.


Gesunde Ernährung für Kinder
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Nur das Beste vom Besten soll's sein für den perfekten Start ins Leben. Doch kaum abgestillt, fängt die Verunsicherung am Esstisch an. Ernährungspyramide hin, Kindergaumen her: Was braucht ein Kind wirklich, um groß und stark zu werden?

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Kinder haben eine intensive Entwicklung vor sich: Bis zum dritten Lebensjahr nehmen sie rund 40 Prozent an Länge und Gewicht zu, das Gehirn wächst in den ersten Lebensjahren schneller als in jeder anderen Lebensphase.

Deshalb ist es besonders wichtig, beim allmählichen Übergang vom Stillen zur Familienkost, aber auch hin bis zur Pubertät auf die speziellen Nährstoffbedürfnisse des Kindes Rücksicht zu nehmen. Das ist nicht nur gesund, sondern prägt laut Studien auch unsere Ernährungsgewohnheiten.

Schlechte Ernährung und ihre Folgen

War Babyspeck vor 50 Jahren noch Zeichen von Wohlstand und gesunder Ernährung, so ist's heute Omen von Fehlernährung und Vorstufe von Zivilisationskrankheiten. Das übergewichtige Kind von heute ist der Diabetes -Patient von morgen – aber nicht "nur": Es gibt unzählige Studien, die die Wichtigkeit einer kindgerechten Ernährung in allen Facetten dokumentieren. So kann eine optimale Vitamin-Versorgung die Lernfähigkeit positiv beeinflussen, Eisenmangel (hier die Symptome bei Eisenmangel ) wiederum stört die kindliche Intelligenzentwicklung, Konzentrations- und Merkfähigkeit nachhaltig, und eine zu geringe Aufnahme von Omega-3 kann einen nachteiligen Effekt auf die neurologische Entwicklung haben.

Um den Eltern zu helfen, hat ein Expertenteam ein Postionspapier mit konkreten Empfehlungen für die Ernährung von Kindern erarbeitet – Info und Download unter www.docs4you.at . Wir haben die zehn Tipps in aller Kürze.

10 einfache Tipps zur gesunden Ernährung von Kindern

• Wurst und Fleisch
Maximal dreimal pro Woche. Mageres ist zu bevorzugen, wobei Fleisch der Wurst vorzuziehen ist.

• Vitamin-D-reicher Fisch
Vor allem in der sonnenarmen Zeit ein- bis zweimal wöchentlich. Supplement für Stubenhocker!

• Milchprodukte
Auf drei Portionen täglich beschränken.

• Folsäurereiches Gemüse
(z.B. Erbsen, Fenchel, Karfiol, Brokkoli, Spinat) und Vollkornprodukte täglich anbieten.

• Geriebene Nüsse, Samen und Weizenkeime
Etwa in der Suppe oder Joghurt gegen Nährstofflücken.

• Zum Kochen und für Salate
Raps-, Sonnenblumen- und Maiskeimöl.

• Eier
Ein bis zwei Eier pro Woche reichen. Achtung: inkl. verarbeiteter!

• Wasser
Ist das Getränk erster Wahl, alternativ ungezuckerter Tee. 100%ige Fruchtsäfte immer stark (1:6) verdünnen.

• Hülsenfrüchte
Einmal pro Woche als Basis einer Mahlzeit.

• Salzreiches
Chips, Fertigsuppen, Hartkäse etc. selten und in kleinen Mengen essen. Jodiertes Speisesalz verwenden – aber möglichst sparsam.

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