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Kältekammer: Friere dich schön

Frösteln: Mit Kälte wird die Durchblutung so richtig angekurbelt. Das strafft die Haut und der Körper verbrennt viele Kalorien, um warm zu bleiben. Also, ab in die Kältekammer.

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Kältekammer: Friere dich schön

Bei minus 120 Grad Celsius fit, straff und glücklich werden.

© Thinkstock

Behandlung.

Die Kältekammer sieht aus wie ein begehbarer Kühlschrank, in den man sich hinein stellt, einzig der Kopf schaut oben raus. Durch die extreme Kälte wird die Durchblutung ordentlich angeregt, dadurch strafft sich die Haut und der Körper verbrennt viele Kalorien. Außerdem werden Endorphine (Hormone, die glücklich machen) ausgeschüttet. Die Verweildauer liegt – je nach Behandlungsziel – bei ein bis drei Minuten. Ursprünglich kommt die Kältekammer aus der Medizin. Sie wird erfolgreich bei Rheumapatienten eingesetzt, soll durch die Endorphin-Ausschüttung aber auch bei Depressionen und Burnout-Prävention helfen. Profisportler nutzen die sogenannte Kryotherapie, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Im Beauty–Segment findet sie immer mehr Anklang.

Ergebnis.

Bei einer Anwendung werden bis zu 1500 Kalorien verbrannt, da der Körper extrem viel Energie benötigt, um sich warm zu halten. Durch die angeregte Durchblutung wird die Haut am ganzen Körper gestrafft.

Nebenwirkungen.

Menschen mit Bluthochdruck oder akuten Herz-Kreislauferkrankungen dürfen nicht in die Kältekammer. Nebenwirkungen sind keine bekannt.

Preis und Info.

Einige Wellnesshotels oder Kurhäuser bieten die Kältekammer an. Zum Beispiel AlpenMedHotel Lamm in Tirol. alpenlove.at. Kosten: ab ca. € 30,– pro Behandlung.