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Gesundheitsvorsorge: persönlich und individuell?

Welche Vorsorgeuntersuchungen sollten Frauen und Männer eigentlich durchführen lassen? Und wann? Hier findet ihr einen Überblick über alles, was ihr in puncto Gesundheitsvorsorge wissen müsst.


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Zyklische und zeitgerechte Vorsorgeuntersuchungen sind bei Frauen in noch höherem Maße von Bedeutung als bei Männern. Das Spektrum ist breit und die ersten Untersuchungen sollten ab einem Alter von 20 Jahren unternommen werden. Durch sinnvolle Planung lassen sich Untersuchungen miteinander verbinden.

Was gehört zur Gesundheitsvorsorge?

Frauen brauchen in der Regel eine individuellere und vor allem früher eine gesundheitliche Vorsorge. Bereits ab einem Alter von 20 Jahren sollte auf jährlicher Basis eine Vorsorgeuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs wahrgenommen werden. Hinzu kommt die Vorsorgeuntersuchung auf Brustkrebs ab einem Alter von 30 Jahren. Ergänzend wird ab einem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre eine Ganzkörperuntersuchung inklusive eines Hautkrebs-Screenings empfohlen.

Wer ein Alter von 50 Jahren erreicht hat und sich intensiv um seine Gesundheit kümmert, der sollte jetzt auch auf eine Darmspiegelung setzen und zusätzlich regelmäßig eine Dickdarm- und Rektumuntersuchung wahrnehmen. Ein Mammographie-Screening zählt ebenfalls zu den regelmäßig wahrzunehmenden Untersuchungen. Auf den ersten Blick klingt dies nach einer Menge an Arztterminen, was in der Praxis nicht der Fall ist. Viele Untersuchungen können miteinander verknüpft werden und in einem Termin abgehandelt werden.

Regelmäßiger Check-Up ab 35 Jahren

Alle zwei Jahre sollten Frauen und Männer ab einem Alter von 35 Jahren einen kompletten Check-up durchlaufen. Dabei werden unter anderem Blutdruckmessungen gemacht und die Blutwerte bestimmt. Eine Urinuntersuchung sowie eine Ganzkörperuntersuchung und ein Gespräch mit dem Arzt zählen ebenfalls dazu. In größeren Konzernen und Betrieben können diese Untersuchungen zum Teil sogar vom Werksarzt vollzogen werden, da sie zu den Gesundheitsmaßnahmen im Betrieb zählen.

Die Zahnvorsorge sollte einmal im Jahr ab einem Alter von 18 Jahren wahrgenommen werden und auch entsprechend dokumentiert werden. Sollte es zu einer Behandlung kommen, die nicht von der Kasse erstattet wird, übernimmt die Krankenkasse zumindest einen Teil der Kosten, wenn der Patient in den vergangenen Jahren regelmäßig bei der Vorsorge gewesen ist. Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die gesetzlichen Leistungen der Gesundheitsvorsorge in Österreich zu informieren. Die Kosten hierfür werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Über die Webseite der Krankenkassen lassen sich Behandlungen einsehen, die durch die Kassen übernommen werden.

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Übersicht wichtiger Vorsorgeuntersuchungen für Frauen:

  • Zahnvorsorge: ab 18 Jahren/jährlich
  • Gebärmutterhalskrebsvorsorge: ab 20 Jahren/jährlich
  • Brustkrebsvorsorge: ab 30 Jahren/jährlich
  • Hautkrebs Screening: ab 35 Jahren/alle zwei Jahre
  • Darmkrebs/Mammographie: ab 50 Jahren/jährlich

Übersicht wichtiger Vorsorgeuntersuchungen für Männer:

  • Zahnvorsorge: ab 18 Jahren/jährlich
  • Hautkrebs Screening: ab 35 Jahren/alle zwei Jahre
  • Prostatakrebs Früherkennung: ab 45 Jahren/jährlich
  • Darmkrebs: ab 50 Jahren/jährlich

Die entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen sollten individuell mit dem behandelnden Arzt, bzw. der behandelnden Ärztin abgesprochen werden. Es kann der Fall sein, dass individuell andere Untersuchungen z.B. aufgrund von Vorerkrankungen notwendig sind.

Die eigene Gesundheit ergänzend fördern

Wer die eigene Gesundheit unterstützen möchte und etwas für sich und seinen Körper tun mag, der kann z.B. auf eine ambulante Behandlung und Therapie setzen. In einem medizinischen Fachzentrum werden entsprechende Behandlungen angeboten. Die Fachzentren haben in der Regel in ihrem Behandlungsspektrum einige Schwerpunkte. So werden z.B. Erkrankungen der Wirbelsäule oder der Bandscheiben behandelt. Auch Störungen der Durchblutung sowie die Behandlung der Folgeschäden eines Schlaganfalls zählen zu möglichen Leistungen, die hier wahrgenommen werden können.

In Österreich steht das Nuhr Medical Center traditionell für eine moderne und intensive medizinische Betreuung. Die auf den Patienten abgestimmte gesundheitliche Vorsorge unterscheidet sich von vielen anderen Einrichtungen dadurch, dass hier nur ein Ansprechpartner für den Patienten zuständig ist, der die komplette Betreuung bzw. Behandlung organisiert und als Ansprechpartner fungiert.