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Getrennte Betten gut für die Liebe

Getrennte Betten können eine Beziehung retten. Das besagt zumindest eine neue Studie aus Kanada. Die Partnerschaft sei dann harmonischer und glücklicher.

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Mann arbeitet im Bett an seinem Laptop, während die dunkelhaarige Frau unzufrieden an die Decke schaut.

Mit getrennten Betten sparen sich Paare jede Menge Ärger

© Thinkstock

Wenn dir deine beste Freundin erzählen würde, dass sie und ihr Typ in getrennten Betten schlafen. Wie wäre deine Reaktion? Wir würden vermuten, dass diese Beziehung vor dem Aus steht. Obschon getrennte Schlafstätten noch vor einigen Jahren etwas völlig Normales waren, hängt ihnen heute das Stigma an, sie wären der Beginn vom Ende.

Dabei sind gerade jene Beziehungen, in denen die Partner nächtens in unterschiedliche Betten schlüpfen (alleine, wohlgemerkt!), wesentlich glücklicher und harmonischer als andere. Das denken wir uns nicht aus. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Ryerson University in Toronto.

Die stellten in einer Befragung unter Langzeit-Paaren fest, dass 40 Prozent der Paare ihre Beziehung als besonders harmonisch und glücklich bezeichneten, EBEN WEIL sie in getrennten Betten übernachteten.

Die Erklärung der Forscher: "Wenn sich zwei Menschen ein Bett teilen, erhalten sie notgedrungen weniger Schlaf. Der eine wälzt sich herum, der andere schnarcht. Man wacht öfter auf, die Tiefschlaf-Phasen sind kürzer. Wenig Schlaf aber macht unzufrieden, müde und ärgerlich. Und das überträgt sich natürlich auch auf die Beziehung."

Übrigens beklagten sich die happy Päärchen nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, über mangelnden Sex. Es sei nur so, dass sie nach dem Liebesspiel wieder in ihr eigenes Schlafgemach zurückkehrten...