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Diese 5 Online-Dating-Phänomene solltet ihr kennen!

Alle reden von Ghosting. Und was soll Haunting und Benching mit Online-Dating zu tun haben? Singles, diese Begriffe solltet ihr kennen!

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Was sollen diese ganzen neuen Trend-Begriffe beim Online-Dating? Wir klären auf:

1. Stalking

Es hat gefunkt? Natürlich möchte man sein Gegenüber besser kennen lernen, wissen, was er/sie so macht und in Kontakt bleiben. Das ist absolut verständlich. Als No-Go gilt jedoch, wenn die Grenze zwischen neugierigem Namen-Googlen hin zu Ausspionieren und wildem Zutexten überschritten wird. Seine Online-Bekanntschaft zu überfordern hat nur selten den gewünschten Effekt. Es ist zwar gut für die gemeinsame Bindung, wenn man sich für den anderen interessiert, man sollte jedoch seine Neugier portionsweise dosieren. Wie viel zu viel ist, kann man gut am Gegenüber beobachten: Zeigt der/die Auserwählte gleiches Interesse? Schreibt er/sie ständig (zurück)? Wenn ja: Weitermachen! Wenn nein: Bemühungen reduzieren.

2. Ghosting

Ein weiteres No-Go ist das sogenannte "Ghosting". Es kommt vom englischen Wort für "Geist" - bedeutet aber eher, sich wie ein Geist zu verhalten. Eben noch hat man Nachrichten ausgetauscht, intensiven Kontakt gepflegt, sich vielleicht sogar schon öfter getroffen und auf einmal meldet sich das Gegenüber abrupt nicht mehr und beendet so die Beziehung. Nochmal: Das ist ein absolutes No-Go. Denn gerade dieser Dating-Trend schürt generelles Misstrauen und Vorbehalte, sich auf jemanden einzulassen. Wenn es nicht funkt, dann heißt es Rückgrat haben und es dem anderen direkt sagen. Ja, es ist immer einfacher, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, aber in dem Fall leider auch eine echt miese Aktion.

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3. Haunting

Der neueste Trend am Online-Dating-Himmel: Nachdem man "geghostet" wurde, liked das vormalige Date Instagram-Bilder, kommentiert Facebook-Profilfotos, sieht sich Insta-Stories an – ohne, dass darauf eine Interaktion folgt. Der/die "HaunterIn" verschwindet so nie ganz aus unserem Leben und ruft sich ständig in Erinnerung. Das "Ghosting" wird dadurch nur noch schmerzhafter. Man kennt sich nicht mehr aus und denkt, die Person hätte plötzlich doch Interesse. Am besten blockieren! Haunting ist nur eine feige Form des Warmhaltens - eine Person, die sich so verhält, hat kein ernsthaftes Interesse an dir.

4. Benching

Jemanden zu "benchen" (vom englischen bench, zu deutsch "Bank") bedeutet, jemanden auf die Reservebank zu schicken. In der Welt des Online-Datings heißt dies einfach: Hinhalten! Man kann mit zig Dates gleichzeitig schreiben, halbherziges Interesse bekunden und sammelt so eine Auswahl an potenziellen künftigen Partnern. Lieber mal schauen, man will sich nicht festlegen – gerade deswegen darf man nicht vergessen, dass diese Methode auch für eine/n "BencherIn" selbst nicht zufriedenstellend ist: Wenn man seine Aufmerksamkeit auf mehrere Schreibpartner aufteilt, verliert man den Blick für Details. Außerdem tritt hier das Paradox of Choice zutage: Je mehr Auswahl man hat, umso kritischer und unzufriedener wird man.

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5. Tuning

Ähnlich wie das "Benching", nur wesentlich subtiler, ist das sogenannte "Tuning". Hier ist der Kontakt intensiv, aber unverfänglich. Personen, die "tunen" sind entweder schüchtern oder in einer unglücklichen Beziehung. Durch die Harmlosigkeit ihrer Nachrichten können sie jederzeit abstreiten, mehr als nur Freundschaft gewollt zu haben und sind damit immer auf der sicheren Seite.

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Ein Tipp für alle DaterInnen da draußen

Begegnet man beim Online-Dating einem dieser neuen Trends, lautet die Devise überall gleich: Ehrlich zu sich selbst sein. Möchte man eine/n PartnerIn, der/die keine Grenzen kennt, sich nicht bekennen will, unsicher oder in einer Beziehung ist? Lautet die Antwort nein, sollte man den Kontakt abbrechen. Auch wenn's nicht immer leicht ist oder man sich lieber etwas anderes einreden möchte: Wenn eine Person Interesse hat, dann zeigt sie das auch. Erkenne deinen Selbstwert und gib dich nicht mit Leuten ab, die das nicht tun. Das gilt übrigens nicht nur für Singles!

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