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Gibt es die ewige Liebe wirklich? Genau das hat die Wissenschaft untersucht!

Kann man nach 21 Ehejahren noch immer wie frisch verliebt sein? Hurra - man kann! Das ergab eine wenig romantische Untersuchung amerikanischer HirnforscherInnen.

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Gibt es die ewige Liebe wirklich? Genau das hat die Wissenschaft untersucht!

Die Liebe, für immer!

© Photo by Nathan Dumlao on Unsplash

Gemeinhin gilt die Hirnforschung ja nicht als sonderlich romantisch, sondern eher als nüchtern. Faktenbezogen. Doch jetzt revidieren wir dieses Urteil. Denn amerikanischen Forscherinnen und Forschern ist es tatsächlich gelungen, die Existenz der ewigen Liebe nachzuweisen. Sogar nach 21 langen Ehejahren ist es möglich, sich wie ein verknallter Teenager zu fühlen.

Um den Nachweis zu erbringen, verglich das wissenschaftliche Team der Brook University in New York die Gehirnaktivität frisch verliebter Paare mit jenen von langjährigen Paaren, die von sich behaupteten, immer noch schwer verliebt zu sein. Den Langzeitverliebten wurden Fotos mit Gesichtern ihrer besseren Hälfte und zum Vergleich die Bilder enger Freunde oder Verwandter vorgelegt.

Währenddessen wurde mittels Magnetresonanztomographie die Hirnaktivität überwacht. Und tatsächlich: Angesichts ihrer Partnerin oder Partner aktivierten die glücklich Langzeitverliebten dieselben Hirnareale wie Frischverliebte.

Gibt es die ewige Liebe? Ja: inklusive Glückshormone wie beim Frischverliebtsein

Besonders aktiv waren dabei Regionen, die ebenso für euphorische Gefühle bei Frischverliebten sorgen und unter anderem den Gehirnbotenstoff Dopamin (auch bekannt als Glückshormon) ausschütten. Zusätzlich waren bei den Langzeitverliebten noch weitere Hirnregionen aktiv: Zum Beispiel solche, die auch an intensiven Bindungen wie die zwischen Mutter und Kind beteiligt sind. Welche dafür sorgen, das die Liebe sich im Laufe von Beziehungen auch verändert: Sie ist nicht mehr nur aufregend, sondern auch facettenreicher.

Einer der Studienleiter dazu: "Wir vermuten, dass in langjährigen, harmonischen Beziehungen die Aktivität im Belohnungszentrum des Gehirns auf relativ gleichem Niveau erhalten bleibt. So wird den Paaren ein Wohlgefühl wie bei Frischverliebten vermittelt." Aber auch jene Bereiche des Gehirns, die für Zuneigung und tiefe Bindung zuständig sind, scheinen die Flamme der romantischen Liebe über Jahrzehnte hinweg am Leben zu erhalten.

Und selbst wenn der Ansatz streng wissenschaftlich ist: Er enthält zumindest den Nachweis, dass es so etwas wie die ewige Liebe tatsächlich gibt... Womit wir alte Romantikerinnen auch schon ziemlich zufrieden sind.

Thema: Liebe

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