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Gisele Bündchen weint im Interview

Emotionales Interview: Gisele Bündchen brach im Gespräch mit dem "Stern" in Tränen aus und verriet, wie schlecht es ihr zu Beginn ihrer Karriere ging.

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gisele bündchen weint im interview
© Photo by Miguel Schincariol/AFP/Getty Images

Mit so einem Interview hatten wohl weder der Journalist, noch das Topmodel selbst gerechnet. Gisele Bündchen erzählt im Gespräch mit "Stern" über ihre Anfänge im Model-Business und bricht dabei in Tränen aus.
Mit erst 14 Jahren zog Gisele von Horizontina, einem kleinen brasilianischen Dorf, in die Millionenstadt São Paulo. Ihre erste Pflicht damals: "Schnell erwachsen werden! Als naives Mädchen wäre ich bei lebendigem Leib gefressen worden, so Bündchen. In der Großstadt lernte sie auch, dass Nacktheit in ihrem neuen Job keine Seltenheit war und unbedingt dazugehörte. 1998 schickte Designer Alexander McQueen die damals 18-Jährige oben ohne über den Laufsteg – "ich habe sofort losgeheult", gesteht Gisele heute.

Für ein Shooting mit der amerikanischen Vogue musste sie schließlich erneut nackt posieren. Heute sieht sie diese Gelegenheit besser als damals: "Es war eine großartige Chance, aber ich war erst 18 und total in Panik vor dem Nackt-Shooting."
Doch die Fotos öffneten ihr nicht nur die Türen zur Modewelt, sondern machten das Model auch selbstbewusster. Mit emotionaler Stimme verrät Gisele: "Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich nie so ganz wohl in meiner Haut gefühlt. Ich habe mich aber danach erstmals so richtig wahrgenommen.“
Der Weg war hart, die Aufträge anstrengend und der Lohn schlecht bezahlt. Das alles erzählt Bündchen im Interview. Aber der richtige Tränenausbruch kam zum Schluss des Gesprächs, als das Topmodel über ihre beste Freundin, ihre Hündin Vida spricht: "Sie war meine Partnerin, meine beste Freundin, mein Schutzengel. Sie starb kurz bevor meine Tochter zur Welt kam. Und meine Tochter heißt Vivian. Sie hat mich durch die vielen harten Tage begleitet. Meine treue Begleiterin."

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