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Glatt in den Sommer: Die richtige Enthaarungsmethode

Was hilft wirklich gegen lästige Härchen? Welche Methode ist auch für meinen Hauttyp geeignet? Wir haben alle Antworten auf die haarigsten Fragen der Saison. Plus: Zwei Redakteurinnen testeten die Lasermethode und berichten von ihren Erfahrungen.


Glatt in den Sommer: Die richtige Enthaarungsmethode
© Thinkstock

Das ist ja zum Haareraufen! Die Tage werden wärmer, die Röcke kürzer – höchste Zeit, sich für die richtige Enthaarungsmethode zu entscheiden. Denn Schlampereien beim Rasieren und Harzen können wir jetzt nicht mehr unter langen Hosen verstecken. Streichelzarte Haut ist angesagt! Wir haben gemeinsam mit der Hautärztin Dr. Sibylle Wichlas ( www.womanandhealth.at ) die wichtigsten Enthaarungsmöglichkeiten unter die Lupe genommen und verraten, welche Methode für Ihren Haar- und Hauttyp am besten passt.

Epilieren.

Zwei Wochen lang glatte Haut.

Facts: Die Haare werden mithilfe rotierender Räder direkt an der Wurzel ausgerissen. Einige Geräte können auch unter der Dusche verwendet werden. Das warme Wasser soll dabei die Poren öffnen, um das Haar leichter zu entfernen und den Schmerz zu lindern.

Ergebnis: Für jeden Hauttyp geeignet. Es hält bis zu zwei Wochen. Je nach Haarstärke kann es jedoch sehr schmerzhaft sein.

Urteil der Expertin: Für schmerzempfindliche Personen nicht so gut geeignet. Sensible Haut kann sich leicht röten.

Rasieren.

Fast täglich muss nachrasiert werden.

Facts: Die zweifelsfrei günstigste und einfachste Methode ist das Rasieren. Die Haare werden mithilfe der Rasierklinge einfach direkt an der Haut abgeschnitten.

Ergebnis: Für Beine, Arme, Achseln und Bikinizone geeignet. Je nach Haarwuchs muss allerdings fast täglich nachrasiert werden. Für alle Hauttypen, besonders auch für empfindliche Haut, zu empfehlen.

Urteil der Expertin: Es können eventuell kleine Pickelchen durch eingewachsene Haare entstehen. Aber der Mythos, dass die Haare dicker oder dunkler nachwachsen, ist nicht richtig. Tipp: Pflegen Sie die Haut nach
der Rasur immer mit abgestimmten Produkten.

Harzen.

Einen Monat lang bleiben die Haare weg.

Facts: Entweder daheim oder im Studio möglich. Warmes oder kaltes Wachs wird auf die Haut aufgetragen und mit einem Baumwollstreifen gegen die Wuchsrichtung abgezogen. Für zuhause gibt es bereits vorgefertigte Wachsstreifen, um die Enthaarung einfacher zu gestalten.

Ergebnis: Unter professioneller Hand ziemlich schmerzfrei. Sogar an den Achseln und in der Bikinizone. Bei den Varianten für daheim überzeugt das Ergebnis nicht ganz. Einzelne Haare bleiben stehen und müssen mit der Pinzette entfernt werden. Nicht für die Achseln geeignet.

Urteil der Expertin: Harzen, egal ob im Studio oder zuhause, ist nicht für empfindliche Haut zu empfehlen. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass die Oberhaut von der Lederhaut abgerissen wird. Bei normaler Haut gibt es aber keine Einwände.

Laser.

Das Ergebnis hält ein bis zwei Jahre.

Facts: Der Laser zerstört durch Lichtimpulse die Haarwurzeln. Bei ganz hellen Haaren funktioniert diese Methode allerdings nicht. Mehrere Sitzungen mit längeren Pausen dazwischen sind nötig.

Ergebnis: Nach 4–8 Sitzungen alle 8–10 Wochen sollten nur noch max. 10 Prozent der Haare nachwachsen. Im Normalfall ist nach 1–2 Jahren eine einmalige Nachbehandlung nötig.

Pia Kruckenhauser, Ressortleitung Gesundheit: : „Ich teste den SHR-Laser bei Dermacare ( www.dermacare.at ). Da meine Haare relativ hell sind, ist das Ergebnis nach sechs Sitzungen noch nicht ganz perfekt.“

Petra Klikovits, Ressortleitung Society: „Meine Haare an den Beinen werden bei Woman & Health mit dem IPL-Laser behandelt. Trotz meiner von Natur aus dunklen Haut konnte der Laser nach fünf Sitzungen viele Haare entfernen.“

Urteil der Expertin: Optimal für den Laser sind helle Haut und dunkle Haare. Eher nicht geeignet für Ungeduldige und Sonnenanbeterinnen.

Laser für daheim.

Das Ergebnis hält zwei Monate.

Methode: Lichtblitze werden über ein Handstück an die Haut abgegeben und veröden die Haarwurzel. Die Behandlung dauert relativ lange.

Urteil der Expertin: Auch der Laser für zuhause ist besonders gut für dunkle Haare und helle Haut geeignet. Auch bei empfindlicher Haut!

Sugaring.

Einen Monat lang bleibt die Haut schön glatt.

Methode: Beim sogenannten Sugaring wird eine klebrige Zuckermasse auf die zu enthaarenden Stellen aufgetragen. Dann wird der fest gewordene Klebestreifen in die Wuchsrichtung abgezogen. Für Beine, Arme, Bikinizone und Achseln geeignet. Wird in Kosmetikstudios angeboten.

Urteil der Expertin: Sugaring ist die angenehmere Variante des Harzens. Weil die Haare in Wuchsrichtung herausgezogen werden, ist es sanfter zur Haut.

Redaktion: Jasmin Altrock