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Glawischnig & Gastinger: Baby-Wahlkampf!

Privat sind die Politladys guter Hoffnung. Nur: Bringt der „Mama-Bonus“ auch bei der NR-Wahl Stimmen? WOMAN fragte Gönner & Gegner.


Glawischnig & Gastinger: Baby-Wahlkampf!

Schwangere Frauen sind bildhübsch und beruflich in Höchstform!“, sagt ÖVP-Nationalratspräsident Andreas Khol familienbewusst. Als christlicher Übervater im Hohen Haus muss er es wissen, immerhin: „Der liebe Gott verleiht den Müttern übernatürliche Kräfte …“
Wenn’s nur so einfach wäre.

Seit bekannt ist, dass die stellvertretende BZÖ-Frontfrau Karin Gastinger, 41, und Grünen-Vize Eva Glawischnig, 36, ihr jeweils erstes Baby erwarten – die Umweltsprecherin im Mai, die Justizministerin im August – und zwischen Milchfläschchen und Windeln den bevorstehenden Nationalratswahlkampf bestreiten möchten, entwickelt sich das Thema „Vereinbarkeit von Job und Kind“ zum streitbaren Politikum. Glawischnig: „Es gibt so viele polemische Reaktionen, die mich kränken. Angeblich hätte ich mein Kind strategisch für den Wahlkampf geplant. Wirklich absurd!“

Karriereknick?
Die Umweltpolitikerin gilt bei einer grünen Regierungsbeteiligung als Fixstarterin für einen Ministerposten. Und erklärt, dass sie weder auf Kind noch auf Karriere verzichten will. Politische Gegner hören vermutlich gerade deshalb Säbelrasseln und streuen Gerüchte, Glawischnig könne durch die Doppelbelastung die Puste ausgehen. Nicht mal im eigenen Lager leugnet man, dass ein Baby Berufswehen losstrampeln könnte. Niederösterreichs Landeschefin Madeleine Petrovic meinte einmal: „Wenn’s noch drei Anwärter für eine Stelle gibt, ist ein Kind gefährlich.“ Die Wiener Amtskollegin Maria Vassilakou mildert: „ Evas Position ist unbestritten!“

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