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Glawischnig: „Keiner muss mich schonen“

Die grüne Vizechefin im großen Interview über den Baby-Wahlkampf, Koalitions-Ansagen und die Werte, die sie einer Tochter mitgeben würde.


Glawischnig: „Keiner muss mich schonen“
© Froese

Diese Frau hat einfach Glück! Bei Eva Glawischnig, 37, geht es Schlag auf Schlag: Hochzeit vor einem Jahr, Baby in einigen Wochen und vielleicht schon bald Umweltministerin und sogar Parteichefin der Grünen.

Doch bevor es so weit ist, gilt es noch eine Wahl zu schlagen – und das mit Baby am Arm. Ein paar Wochen will die promovierte Juristin pausieren. Um dann gleich voll im Wahlkampftross mitzuziehen. Das Baby – ob es ein Mädchen oder ein Bub wird, will Glawischnig bis zuletzt nicht wissen – soll von Ehemann, ATV+-Moderator Volker Piesczek, und den Schwiegereltern geschaukelt werden. Dass sie dadurch privilegiert ist, leugnet sie nicht. „Aber viele Frauen finden es toll, dass ich gleich wieder arbeiten will!“ Für die Zeit nach der Wahl und im Fall einer grünen Regierungsbeteiligung verspricht sie Frauen in ähnlicher Lage gleich einmal ihren Einsatz für Kleinkinderbetreuung im ganzen Land.

Im Moment ist für Glawischnig am wichtigsten, ob das Kind gesund zur Welt kommt. Fruchtwasseruntersuchung gab’s keine – obwohl die angesichts des Alters empfohlen wäre. Doch: „Ich hätte auch nicht abgetrieben, wenn die Untersuchung eine Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung angezeigt hätte.“

Konservativ erzogen. Seit der privaten Koalition mit Volker Piesczek ist das Interesse an dem Paar enorm und die grüne Vizechefin gern geladener Gast bei allen „Seitenblicke-Events“ – als unmittelbare Konkurrenz zu Finanzminister Grasser. Glawischnig kann man Berührungsängste zum Bürgertum in der Tat nicht vorwerfen.

Das Interview mit Eva Glawischnig lesen Sie im neuen WOMAN