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Glück oder Krise? So klappt die Liebe mit Kind! Eltern im großen WOMAN-Partnercheck

Wie bewahren sich Eltern dennoch Zeit für Zärtlichkeit? WOMAN zeigt, wie die Partnerschaft lebendig bleibt ...


Glück oder Krise? So klappt die Liebe mit Kind! Eltern im großen WOMAN-Partnercheck
© Unger

Das Liebesglück schien perfekt. Um die Verbindung zu krönen, fehlte Yvonne Coutinho, 38, und ihrem Mann Georg nur mehr der gemeinsame Nachwuchs. Bei Tochter Carolin, heute 11, war dann auch noch alles eitel Wonne: „Wir waren eine glückliche Jungfamilie!“ Doch mit der Geburt von Kind Nummer zwei, der mittlerweile neunjährigen Francisca, fingen die Probleme an: Regelmäßige nächtliche Schreitiraden vertrieben den beruflich gestressten Vater Nacht für Nacht ins Gästezimmer. Auch der Alltag war nunmehr ganz anders als zuvor: „Georg war mit seiner Rolle als Vater überfordert. Er war nicht in der Lage, echte Verantwortung für ein Kind und seine Bedürfnisse zu übernehmen. Auch im Alltag schmiss er gleich die Nerven weg.“ Zum Beispiel, wenn er mit der Kleinen zum Kinderarzt sollte und die Große unbedingt mitkommen wollte. Die Konflikte waren am Brodeln, das Paar stritt ständig, distanzierte sich immer mehr voneinander: Yvonne verschanzte sich zunehmend hinter ihren Töchtern. Zärtlichkeit und Sex waren kein Thema mehr, -Georg zog abends bald alleine um die Häuser. Und verliebte sich irgendwann in eine andere. Yvonne reichte nach acht Jahren die Scheidung ein. „Die Kinder haben uns damals aufgezeigt, wo jeder von uns in seiner Entwicklung stand. -Georg war zu unreif für so viel Verantwortung, und ich habe sie an mich gerissen.“

Liebeskiller Kind? Familie Coutinho ist kein Einzelfall. „Viele werdende Eltern glauben, dass sich ihr Glück mit dem Nachwuchs wie von selbst vergrößert. Tatsache ist, dass Kinder meist eine große Herausforderung und Prüfung für die Liebe sind“, weiß die Wiener Psychotherapeutin Martina Gross. Denn eines ist klar: Wenn aus Partnern Eltern werden, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die Urlaubsreise platzt ganz, weil der Große Fieber hat, plötzlich steht beim Sex ein kleiner Racker vor der Schlafzimmertür, und die kleinen Zärtlichkeiten gehen im Alltagsstrudel zwischen Küche, Kindern und Karriere eben auch sehr schnell verloren. Die Realität: Differenzen bei Erziehungsfragen, weniger Zeit für Zweisamkeit und ein neues Rollenbild des Partners verändern eine Partnerschaft in jedem Fall. „Wie sehr und in welche Richtung, hängt von der Basis der Beziehung ab“, so Expertin Gross.

Was heißt „gut erzogen?“ Und davon, wie bewusst die beiden Partner mit ihrer ganz persönlichen Elternrolle umgehen. Denn Fakt ist: Wird eine Familie gegründet, tauchen oft ungelöste Themen aus der eigenen Kindheit auf.

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Thema: Liebe