Ressort
Du befindest dich hier:

Alles Hokuspokus?

"Jetzt sei doch nicht so abergläubisch" – bestimmt hast du das auch schon mal gesagt. Aber was hat es mit schwarzen Katzen, vierblättrigen Kleeblättern, der Zahl 13 und "linken Füßen" wirklich auf sich? Wir haben die populärsten (Un-)Glücksbringer im Faktencheck.


Alles Hokuspokus?
© istockphoto.com

Schwarze Miezekatze: Achtung, Unheil!

Im Mittelalter galten schwarze Fellnasen als ein Abbild Satans. Sie wurden auch ganz oft mit böser Magie in Verbindung gebracht, weil man glaubte, dass sich Hexen in der Nacht in schwarze Katzen verwandeln würden.

Zigarette mit einer Kerze anzünden? Seemann stirbt!

Man sagt, dass Matrosen früher in Streichholzfabriken jobbten, während sie an Land waren. Wer seinen Tschik nun also mit einer Kerze anmacht, soll Elend über die Seemänner bringen.

Unter einer Leiter durchgehen bringt Pech!

Wer unter einer aufgestellten Leiter durchgeht, verletzt nach altem Volksglauben die heilige Form eines Dreiecks (Dreifaltigkeit) und fordert dadurch sein Schicksal heraus.

Ein Hausrabe am Dach macht krank!

Wieder mal im Mittelalter entstand das schlechte Image der cleveren Vögel: Die Aasfresser hielten sich gerne in der Nähe von Schlachtfeldern oder Galgen auf. Die Schlussfolgerung: Wo Raben sind, ist der Tod nicht fern.

Mit dem linken Fuß aufstehen?

Links ist die schlechte Seite, weil sich laut Bibel beim Jüngsten Gericht die Schlechten links aufstellen müssen. Wer etwa mit links aufsteht, hat an dem Tag Pech. Oder eine Ausrede für schlechte Laune.

Scherben bringen (Un-)Glück

Das Spiegelbild steht für die Seele des Betrachters. Und die soll sieben Jahre brauchen, um wieder zu heilen, wenn das Glas zerbricht. Es gibt aber auch die Deutung, dass das Geräusch böse Geister vertreiben soll. Und dann gibt’s wieder Gück, juhu!

Drei Mal auf Holz klopfen: Top!

Früher glaubte man, dass Lob Unglück bringt. Und um dieses abzuwenden, klopfte man auf ein Holz(-Kreuz), um böse Energien dort hinein zu verbannen. Die Drei gilt außerdem als Glückszahl.

Ein vierblättriges Kleeblatt ist gut fürs Glück!

Eva (die aus der Bibel) soll kurz, bevor sie in Ungnade gefallen ist (das Problem mit dem Apfel), noch schnell ein Kleeblatt aus dem Paradies gefladert haben, als Andenken an die schöne Zeit. Deswegen stehen die Blätter für etwas Gutes.

Die Sache mit der 13

Angeblich hieß die Zahl 13 im Volksmund "Dutzend des Teufels". Die Angst davor ist so tief in unserer geschichte verankert, dass es dafür sogar einen medizinischen Begriff gibt: Triskaidekaphobie.

Wäsche nicht über Nacht hängen lassen!

In den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Silvester sollen die Seelen der Verstorbenen herumirren. Diese könnten sich in der Wäsche verfangen und Unglück bringen, so die Überlieferung.

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .