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Gluten- & laktosefrei, was? Mein Essen in Bildern!

Glutenfrei das ist ja gerade in. Laktosefrei auch. Ich muss mich ab jetzt auch so ernähren, aber wegen der Gesundheit. Nicht wegen des Trends. Ihr versteht schon. Doch was genau heißt das jetzt? Was darf ich essen und was nicht? Ich zeige euch meinen ganzen Tag in Essensfotos!

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Gluten- & laktosefrei, was? Mein Essen in Bildern!

Glutenfrei ist teuer!

© Photo by Rachel Park on Unsplash

Da stehe ich, völlig fertig und den Tränen nahe. Wie ein Häufchen Elend nach einer Trennung. Der Trennung von meinem Liebsten. Pasta heißt er. Aber er tut mir nicht gut. Er ist wie Gift für mich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er kann mich wirklich vergiften. Mit Krämpfen, Übelkeit und Heulattacken, wie ein richtig mieser Liebhaber eben. Schade eigentlich. Er schmeckt so gut und in dem Moment schweben wir auch auf Wolke 7, aber danach, danach fühle ich mich immer so schlecht.

Also stehe ich da, vor meinem Regal, vollkommen hilflos und weiß einfach nicht, wo ich beginnen soll! Was heißt Gluten überhaupt? Wo ist das drinnen! Oh Gott, ich sehe schon, wie ich nach drei Minuten schwach werde und mir ein Avocadobrot machen will. Nein! Das geht nicht mehr! In Brot ist Gluten! Okay, dann esse ich eben Bulgur mit Gemüse. Davon hab ich noch was übrig. Kurz zur Sicherheit googlen, ob das auch wirklich glutenfrei ist. Neeeeeeiiiin! Kann ich denn überhaupt noch was essen? Wusstet ihr, dass in Bulgur Gluten enthalten ist?

Ich verzweifle, möchte weinen und mich in Fötusstellung ins Bett legen. Doch stattdessen werde ich aktiv und frage meine Instagram-Community, ob sie mir Tipps geben können, denn nochmal Kartoffelpüree essen, halte ich nicht aus! Siehe da: Die ersten Nachrichten trudeln nach und nach ein.

Nach einem langen und teuren Einkauf bei DM, Denn’s und Spar bin ich bestens ausgestattet für meinen neuen Lebensstil. Glutenfrei! Laktose lasse ich bereits seit zwei Jahren weg. Fällt mir überhaupt nicht schwer. Nur bei Mozzarella. Deshalb bin ich, was Laktose anbelangt auch seeeeeeehr flexibel. Oh well!

Am nächsten Morgen möchte ich voller Elan durchstarten und überlege mir was ich zum Frühstück essen könnte. Müsli fällt weg. Haferflocken auch. Enthält Gluten. Wusstet ihr das? Ich auch nicht!

Frühstück:

Es wird: Quinoa-Flocken mit Kokosraspeln in glutenfreier Hafermilch mit Leinsamen und Apflestücken, dazu noch das Gewürz „Pancake Spice“ von Just Spices. Puh, bin ich stolz! Richtig fancy!

Zubereitungszeit: 10 Min
Fazit: Nomnomnom!

Mittagessen:

Mittags esse ich nicht immer so viel, aber heute möchte ich mal etwas Neues ausprobieren.

Es wird: Glutenfreie Wraps (seeehr teuer) gefüllt mit Guacamole, Chili sin carne (Paprikastücken, Kidneybohnen, Pize und Tomatenmark), Spinat und Feta
Zum Nachtisch: Schoko-Mohn-Milchreis aus Mandelmilch mit Blau- und Himbeeren.

Zubereitungszeit: 20 Min
Fazit: Soooo schnell und so lecker!

Abendessen:

Abends muss es warmes Essen geben, deshalb entscheide ich mich dafür Nudeln zu kochen. Zwar bin ich noch nicht über meinen alten Liebhaber Pasta hinweg, aber man muss sein Leben auch weiterleben und sich auf Neues einlassen. Dazu zählen auch schwarze Sojanudeln.

Es wird: Schwarze Sojanudeln mit Tomaten, Kichererbsen und Feta. Dazu viiiiiiel Gewürze (um den Nudelgeruch zu unterdrücken).

Zubereitungszeit: 20 Min
Fazit: OK. Kann man essen.

Endgültiges Fazit:

So viel und so ausgewogen gekocht, habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Vielleicht ist eine Ernährungsumstellung gar keine schlechte Idee! Teuer ist sie aber schon. :-(