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Warum Khloé Kardashian eine neue Jeans-Größe erfunden hat

Manchmal machen die Kardashians auch ganz vernünftige Dinge: Khloé Kardashian hat zum Beispiel eine neue Jeans-Größe erfunden, die eine Brücke zwischen Normalgrößen und Plus Size bilden soll. Warum das ziemlich clever ist:

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good american
© instagram.com/goodamerican

Sagen wir mal so: die Kardashian-Jenners stehen nicht gerade für Großmütigkeit, Zurückhaltung und Bescheidenheit. Aber was man den Frauen dieser It-Family lassen muss, ist ihr Gespür für Trends und Business. Allen voran denkt man da vielleicht an Kylie Jenner, die mit Kylie Cosmetics ein erfolgreiches Beauty-Unternehmen führt. Doch nicht nur Kylie arbeitet an einer Karriere als Unternehmerin, sondern auch Khloé Kardashian hat schon vor Jahren eine Firma gegründet. Good American ist vor allem für Jeans und Active Wear bekannt, also für jene Klamotten, die Khloé besonders gerne trägt.

Schon seit Beginn haben sich Gründerinnen Khloé und Emma Grede für mehr Inklusivität in der Modebranche eingesetzt und führen Kleidergrößen von 00 bis 24 (32 bis 52/54). Nun haben die Frauen die Größentabelle sogar noch erweitert und ein neues Jeans-Maß erfunden: Size 15. Diese könnte man als Größe 43 übersetzen. Laut einer Aussendung der Firma, würden seit 2016 Jeans in 42 und 44 50 Prozent der Rücksendungen ausmachen. Ausgehend davon, habe man sich das Modebusiness genauer angeschaut und gemerkt, dass es oft eine starke Diskrepanz zwischen 42 und 44 gibt.

Es fehlt der fließende Übergang zwischen Normal- und Übergröße. Vielen Frauen wäre nämlich die 42 zu klein und die 44 zu groß, meint Grede. Man wolle nun das Kaufverhalten und das Feedback der Konsumentinnen sammeln, um zu sehen, ob man mit dieser Idee Recht hatte. Dann könnten auch weitere Zwischengrößen folgen.

Sehr falsch können die beiden mit der Größe 43 nicht liegen, schließlich wiegt die amerikanische Durchschnittsfrau über 20 um die 76 Kilo und ist zirka 1,62 groß. Tragen würde diese Frau dann tatsächlich Größe 42/44, je nachdem, wie sie gebaut ist. Und auch die deutsche Durchschnittsfrau trägt wahrscheinlich 42/44, wiegt 68 Kilo und ist 1,64 Meter groß. Interessant ist die Diskrepanz zwischen den Körpern von "normalen" Frauen und den Modelkörpern, die uns in der Werbung umgeben. Jene tragen nämlich maximal Größe 36. Kein Wunder also, dass die Bodypositivity-Bewegung boomt! Denn haben wir irgendwann alle gemeinsam die Nase voll von der Einseitigkeit der Werbelandschaft und ebnen den Weg für Models, die uns um einiges ähnlicher schauen.

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