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9 Gründe für Kopfschmerzen

Die Auslöser zu erkennen heißt die Kopfschmerzen schon fast besiegt zu haben - denn nun kann man diese vermeiden.

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Kopfschmerzen
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Was genau in unseren Köpfen passiert, wenn wir Kopfschmerzen haben, ist trotz intensiver Forschung noch nicht durchgängig geklärt. Jedoch kennt man einige Faktoren, die - abgesehen von tatsächlichen Erkrankungen oder Migräne - die Schmerzen hervorrufen können. Und wer die Auslöser kennt, kann diese auch vermeiden:

1

Schlafmangel: Zu wenig oder unregelmäßiger Schlaf wird oft als Auslöser unterschätzt. Helfen kann hier ein regelmäßiges zu Bettzugehen zum gleichen Zeitpunkt und darauf zu achten, mindestens 7,5 Stunden Schlummer pro Nacht zu erhalten.

2

Stress: Steht man beruflich oder privat unter Dauerstress, schadet dies auch dem Körper. Häufigste Symptome sind Kopfschmerzen, die manchmal allerdings erst auftreten, wenn der Stress im Urlaub oder am Wochenende kurzfristig nachlässt. Entspannungsübungen oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson können hier lindernd wirken. Langfristiger jedoch sollte man die Ursache für den Stress beseitigen - sei es mit einem klärenden Gespräch oder sogar einem Berufswechsel.

3

Flüssigkeitsmangel: Sicherlich einer der häufigsten Gründe für den Brummschädel ist, weil wir nur allzu gerne darauf vergessen, genügend zu trinken. Therapieren muss man hier zum Glück nicht viel - ein paar Gläser Wasser genügen, um die Schmerzen wieder einzudämmen. Allerdings sollte man hier auch vorbeugend handeln und darauf achten, täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen - Kaffee und Alkohol nicht mit eingerechnet.

4

Hormonschwankungen bei Frauen: Während des Zyklus sowie in den Wechseljahren kann es aufgrund von hormonellen Schwankungen ebenso zu Kopfschmerzen kommen. Zusätzlich kann die Einnahme der Pille negative Auswirkungen dieser Art haben. In diesem Fall lohnt es sich, auf alternative Verhütungsmethoden umzusteigen.

5

Ernährung: Bestimmte Nahrungsmittel lösen oftmals aufgrund von Unverträglichkeiten Kopfweh aus. Übliche Verdächtige sind hier beispielsweise Kaffee, Schokolade, Tee, Käse, Rotwein oder Lebensmittel-Zusatzstoffe wie Natriumglutamat, Konservierungs- und Farbstoffe sowie künstliche Süßstoffe. Wenn dieser Verdacht besteht, hilft ein Lebensmitteltagebuch um den Übeltätern auf den Grund zu gehen.

6

Wetterwechsel: Die Blutgefäße in unserem Hirn reagieren auf Temperatur-, Druck- und Feuchtigkeitsschwankungen und daher sind viele Menschen "wetterfühlig". Kommt es zu einem Wetterumschwung können daher Kopfschmerzen entstehen. Helfen können beispielsweise Bewegung an der frischen Luft oder auch Wechselduschen.

7

Rauchen, Alkohol sowie Schmerzmittel: Eine übermäßige Einnahme von Nikotin, Alkohol aber auch Schmerzmitteln kann ebenso verantwortlich sein für das Brummen im Schädel. Insofern empfiehlt sich auf jeden Fall ein Beschränken der Genussmittel oder von Medikamenten und keine Steigerung letzterer.

8

Zahnprobleme: Seien es Zahnschmerzen, Kieferfehlstellungen oder nächtliches Zähneknirschen - all dies kann zu zusätzlichen Kopfschmerzen führen. Vorbeugend sollte man also alle 6 Monate zur Kontrolle zu Zahnärztin oder Zahnarzt gehen.

9

Körperhaltung und Verspannungen: Ein nicht ergonomischer Arbeitsplatz bei Computerarbeit oder einseitige Bewegungsvorgänge, die ununterbrochen wiederholt werden, beziehungsweise eine schlechte Körperhaltung können zu Verspannungen und in Folge zu Kopfschmerzen führen. Im Büro kann bereits ein individuell einstellbarer Stuhl Verspannungen lösen beziehungsweise kann es helfen, oft die Sitzposition zu verändern.

Thema: Kopfschmerzen