Ressort
Du befindest dich hier:

Es gibt gute Gründe, warum wir im Sommer weniger Hunger haben als im Winter

Der Großteil von uns bemerkt, wie sich auch unser Essverhalten automatisch ändert, sobald es draußen wärmer wird. Woran das liegt? Das hat mehrere Gründe.

von

Frau ist satt
© iStock/nicoletaionescu

Herrlich! Rechtzeitig zu dem Wahn, wir müssten unsere Körper binnen kürzester Zeit auf die perfekte Bikinifigur hintrimmen, meldet sich auch unser Körper zu Wort und unterstützt uns bei unserem Vorhaben, den nächsten Traumbody á la Irina Shayk zum Vorschein zu bringen. Okay, ganz so einfach ist es auch wieder nicht, aber immerhin haben wir tatsächlich im Sommer weniger Hunger als im Winter. Und das kann bei einem Blitztraining schließlich nicht schaden.

Unser Körper benötigt im Sommer keine zusätzliche Energie

In einer Studie aus den '90er Jahren wurde herausgefunden, dass wir im Sommer aus einem bestimmten Grund weniger Essen zu uns nehmen: Durch die Aufnahme von Nahrungsmitteln wird unser Körper mit Energie versorgt. Durch diese Energie erzeugt unser Körper Wärme, um so unsere Körpertemperatur zu regulieren. Nachdem unser Körper aber im Sommer ohnehin aufgrund der höheren Temperaturen wärmer ist, muss er auch nicht so viel Energie zu sich nehmen, was automatisch bedeutet: Weniger Nahrung, weniger Hunger.

Es gibt aber durchaus auch andere Gründe, warum wir im Sommer generell weniger essen: Wir haben einfach viel weniger Zeit dazu. Während wir im Winter versuchen, uns so wenig wie möglich draußen in der Kälte aufzuhalten, sind wir im Sommer geradezu unaufhaltbar mit unserer Freizeit-Planung beschäftigt. Ein bisserl baden gehen dort, ein gemütlicher Ausflug mit dem Elektroboot da. Da bleibt eben keine Zeit zum Essen. Außerdem sind wir durch unser straffes Freizeitprogramm auch nicht unmittelbar von den Verführungen unseres Kühlschranks umgeben, wodurch wir auch weniger in die Versuchung geraten, aus Langeweile die verschiedensten Köstlichkeiten in uns hineinzustopfen.

ACHTUNG: Sommerdepression!

Mangelnder Appetit im Sommer kann aber auch ernste Hintergründe haben! Beispielsweise könnte man an einer Sommerdepression leiden. Als saisonal affektive Störung gilt sie als eine Sonderform der Depression. Symptome: Enschlafschwierigkeiten, Unruhe oder eben auch Appetitlosigkeit. Laut netdoktor.at sind die Auslöser einer SAD (seasonal affective disorder) allerdings noch nicht wissenschafftlich belegt. Eine mögliche Ursache dafür könnte aber sein, dass vermehrtes Licht im Sommer die Melatoninausschüttung vermindert. Dadurch würden Symptome wie Schlafstörungen oder Appetitlosigkeit ausgelöst.

Sollte aber keine Sommerdepression vorliegen, dann schlagen wir vor, die Sommerzeit ganz einfach in vollsten Zügen zu genießen, dabei aber auch immer achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen. Und zum Thema Bikinifigur können wir eigentlich auch nur noch folgendes sagen:

»Hast du einen Bikini und eine Figur? Dann hast du auch eine Bikinifigur!«
Thema: Ernährung

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .