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Grüne Apotheke: Heilen mit Kräutern

Mönchspfeffer gegen PMS oder Pfefferminze gegen Kopfschmerzen: Gegen viele typische Frauenleiden ist ein Kraut gewachsen.


© Andorfer

Omas wissen, was zu tun ist, wenn es im Bauch zwickt, der Kopf pulsiert oder das Knie schmerzt. Sie verabreichen wohlriechende Tees, reiben alkoholische Essenzen auf schmerzende Glieder oder lassen an speziellen Kräuterauszügen riechen – mit Erfolg. Dass es sich dabei nicht um scharlatanische Methoden handelt, beweist die Forschung: Viele Pflanzen, denen seit Jahrhunderten Heilwirkung nachgesagt wird, erweisen sich bei wissenschaftlicher Untersuchung in ihrer Wirkung bestätigt. Und finden als so genannte Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) eine gesicherte Anwendung in der Schulmedizin: Johanniskraut hilft bei leichten Depressionen, Salbei bei Halsweh, und Preiselbeeren sind wirksam bei Blaseninfektionen.

Frauen suchen auch häufig nach sanften Methoden, um typische Frauenleiden zu lindern. Manche Heilpflanzen enthalten hormonähnliche Wirkstoffe, so genannte Phytohormone. Sie können zur Wiederherstellung eines gestörten Hormongleichgewichts beitragen. Mönchspfeffer zählt zu den wichtigsten Heilpflanzen auf diesem Gebiet. Zahlreiche klinische Studien konnten seine Wirksamkeit bei der Behandlung von PMS (Prämenstruelles Syndrom) bestätigen. Bereits nach drei Zyklen reduzierten sich bei mehr als der Hälfte der Studienteilnehmerinnen die Symptome um mindestens 50 Prozent.

Grüne Medizin. Mehr als 300 Pflanzen kommen als heilende Mittel, etwa
als Tee, Tinkturen oder Kapseln, zum Einsatz.

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