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Wirklich günstige Mode - ohne schlechtes Gewissen

Kein Geld für teure Labels, aber du willst dennoch nicht billig produzierte Kleidung shoppen? Es geht auch anders!

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Kommentare: 1

günstige Mode
© istockphoto.com

Shoppen wir bei großen Modeketten, dann kaufen wir gleichsam deren oftmals unmenschliche Produktion- und Arbeitsbedingungen mit ein und nehmen noch dazu qualitativ immer inferiorer werdende Kleidung in Kauf. Beim Blick ins Geldbörsel ist jedoch manchmal eine teurere Alternative schwer möglich. Schönes Dilemma! Aber wir zeigen euch, dass es fesche Alternativen gibt, die nicht nur nicht deinen Kontostand, sondern auch dein Gewissen nicht belasten!

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Swaping: Du fandest diesen Pullover deiner Freundin schon immer großartig, aber sie trägt ihn nicht mehr? Dafür liebt deine Freundin dieses Paar Stiefel, das bei dir ohnehin zu nichts dazu passt? Dann ab ans Tauschen! Ob nur für den Mini-Deal, mit einer Swap-Party, wo mehrere Freundinnen ihre aussortierten Kleidungsstücke mitnehmen oder zu professionell organisierten Swap-Events - es lohnt sich!

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Dein eigener Kleiderschrank: Oftmals vergisst man, was für Schätze die eigene Garderobe birgt! Lass daher einmal eine Freundin darin stöbern und dich dann mit dem Vorhandenen stylen. Dabei entdeckst du wahrscheinlich komplett neue Kombinationen und siehst Dinge, die du seit Monaten nicht mehr anhattest, mit ganz neuen Augen.

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Vintage-Mode: Nicht nur, dass du mit gefundenen Schätzen aus Second-Hand-Läden oder Flohmarkt günstiger davon kommst, dein Look wird auch weitaus individueller, als mit Kleidung, die in dutzenden Shops hängt und die jede trägt.

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Junge Labels: Bei den berühmten Luxus-Labels zahlt man nicht nur das Produkt an sich, sondern gleichsam den Namen und das Image. Aber selbst diese haben einmal kleiner angefangen und waren dereinst günstiger. Entdecke junge, frische Designerinnen und Designer und vielleicht kannst du in ein paar Jahren stolz darauf verweisen, eine original XY-Tasche zu besitzen, noch aus Zeiten vor dem internationalen Durchbruch. Und das noch dazu weitaus preisgünstiger.

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Neu rechnen: Günstig eingekauft in Diskonter-Ketten ist nicht immer so billig wie man vielleicht denkt. Denn allzuoft, sitzt das auch billig Produzierte nach dem ersten Mal Waschen gar nicht mehr (und nicht zu waschen ist aufgrund der enthaltenen Chemikalien definitiv keine Option!) oder eine Naht löst sich auf oder nach einer Saison gefällt einem dieses Muster doch nicht mehr. Auf Bio-Qualität und Nachhaltigkeit zu setzen hingegen rechnet sich folgendermaßen: Wie oft habe ich das Teil getragen im Verhältnis zum Preis? Hat das Kleid zwar nur 30 Euro gekostet, aber ich hatte es nur 2 Mal an, dann kostetet jedes Tragen 15 Euro. Habe ich ein Kleid um 300 Euro gekauft und trage dieses über Jahre hinweg, dann kostet mich jedes einzelne Tragen vielleicht nur 1 Euro.

Thema: Bio & fair

Kommentare

Sabine Martell

Wenn man bedenkt das vor allem die Luxus Labels der Konzerne billig in China und der Türkei produzieren ist es paradox.

WOMAN

Wir sprechen ja auch nicht von Luxuslabels! Aber auch nachhaltige und fair produzierte Mode hat ihren Preis. Genau diese haben wir gemeint. Aber das war wohl etwas missverständlich und daher werden wir dies im Text noch genauer definieren!

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