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Gwyneth Paltrow: No Carbs für die Kinder

Im April erscheint das 2. No Carb-Diät. Kritiker zürnen.


  • Gwyneth Paltrow: In ihrem zweiten Kochbuch beschreibt sie, dass sie ihre Kinder auf eine No-Carb-Diät setzt.

    Bild 1 von 2 © Getty Images
  • Da die Familie Paltrow-Martin an allerhand Allergien leide, sei das die beste Lösung, so die Gesundheitsfanatikerin.

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Pasta , Reis und Weißbrot – kurz: Alles, was aus weißem Mehl hergestellt ist (und was Kinder lieben) ist ab jetzt vom Speiseplan zu streichen. Dies postuliert kein ausgewiesener Ernährungsexperte. Sondern ausgerechnet eine Dame, die der Ultraschlank-Liga von Hollywood angehört: Gwyneth Paltrow .

Die 40-jährige veröffentlicht im April ihr bereits zweites Kochbuch – "Es ist alles gut" lautet der Titel. Doch es ist offenbar gar nichts gut. Denn die Mimin zieht sich mit ihrem Küchenzauber den Unmut von Ernährungsprofis zu. Hauptkritikpunkt an dem Werk: Statt den Anteil an ungesundem Zucker oder Weißmehl in der Nahrung ein wenig zu reduzieren, setzt die Schauspielerin ihre beiden Kinder einfach zeitweise komplett auf Diät.

Gwyneth Paltrow: Setzt ihre Kinder auf Diät

"No Carbs" (keine Kohlehydrate) lautet die Devise. Die seien schlecht für Apple, 8, und Moses, 6. Davon ist Paltrow fest überzeugt. Immerhin hätten Allergietests ergeben, dass die Kids und auch Gatte Chris Martin kein Gluten vertragen, an einer Lactoseintoleranz leiden – ja, sogar Hühnereier sind vom Einkaufszettel der Star-Family gestrichen.

Ein ganzes Kapitel widmet Gwyneth Paltrow dem Thema Getreide und seinen schädlichen Folgen. "Nur manchmal," gesteht sie ein, "wenn meine Familie und ich keine Pasta, Brot oder Getreide essen, haben wir diesen besonderen Hunger, der kommt, wenn man Kohlehydrate vermeidet."

Wissenschaftliche Erkenntnisse, dass gerade Kohlehydrate zum Frühstück die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit von Kindern heben, ignoriert die Oscar-Preisträgerin.

Der Spott braucht nicht auf sich zu warten. "Paltrows Buch hebt Hollywoods lächerliche Neurose in Sachen Essen auf ein neues Niveau," schrieb Esther Zuckerman vom Nachrichtenportal The Atlantic Wire .

Und Hailey Eber von der "New York Post" spottet: "Das Buch liest sich wie das Manifest einer sonderbaren Studententruppe aus gesunden Mädchen, die Rübensaft statt Filzstift benutzen, um die Problemzonen auf dem Körper der anderen zu markieren."

An dieser Attitütde der Gesundheits-Sektiererin Paltrow mag was Wahres dran sein. So ist überliefert, dass einst das (auch nicht unbedingt rundliche) Supermodel Kate Moss mit Chips nach Paltrow warf und der joggenden Schauspielerin nachrief: "Und du? Warum isst du eigentlich keine verdammten Kohlenhydrate?"

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