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Welche Haarbürste ist für mich geeignet?

Auch beim Haare bürsten kann man Fehler machen. Hair Stylistin Sonja Thoma erklärt, welche Bürste für welchen Haartyp geeignet ist!

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Haarbürste Haartyp

Welche Bürst passt zu deinem Haartyp?

© istockphoto.com

„In 80% der Fälle ist die perfekte Bürste ein Gemisch aus Nylon und Naturborsten. Denn so wird das Haar schonend entwirrt und man hat keine lästigen fliegenden Härchen“, meint Sonja Thoma, Eigentümer des Hair Salons N°11 in Wien. Sie erklärt, welche Haarbürste für welchen Haartyp geeignet ist und worauf du beim Bürsten deiner Haare noch achten solltest.

LANGES HAAR

„Kundinnen mit langem Haar tendieren häufig dazu das Haar zu selten zu bürsten. Da die Haare länger und somit sichtbarer sind als kurzes Haar, befürchten Langhaarige oftmals, dass sie beim Bürsten zu viele Haare verlieren“.

Der Verlust von 60 bis 100 Haaren täglich ist aber absolut normal. Häufiges Bürsten regt die Kopfhaut an, sorgt für weniger verknotete Haare und für einen besseren Haarwuchs. „Ich lege Damen mit langem Haar die berühmten 100 Bürstenstriche ans Herz - so wie im Märchen“, meint die Expertin.

KURZES HAAR

„Bei kurzem Haar kann häufig auch ein breiter Kamm reichen, das ist aber absolut vom Haarschnitt und der Struktur des Haares abhängig. Wichtig ist nur, dass der Kamm nicht zu sehr an dem Haar reißt und es so zusätzlich strapaziert.“

TROCKENES & STRAPAZIERTES HAAR

Sonja Thoma warnt: „Hier ist besondere Vorsicht geboten, wenn das Haar nass ist“. Denn im nassen oder feuchten Zustand ist es sehr empfindlich. Wer hier zu stark bürstet, zieht oder gar reißt, der riskiert, dass das Haar überdehnt und somit zusätzlich strapaziert wird.

Die Haar-Expertin empfiehlt eigene Bürsten für nasses Haar oder sanfte Nylonborsten - diese sorgen für Sicherheit.

LOCKIGES HAAR

Im Idealfall reicht hier ein grober Kamm, wenn man die Haare lufttrocknen lassen möchte. Denn so kommen die Locken besser zum Vorschein und verlieren keine Sprungkraft.

FEINES HAAR

Der Effekt der fliegenden Haare kommt vor allem bei feinem Haar vor.
Haare fliegen aufgrund von elektrischer Ladung. Dieser kann man langfristig entgegenwirken indem man Bürsten und Kämme verwendet, die antistatisch wirken. Sonja Thoma empfiehlt: "Naturborstenbürsten, die das Haar sanft glätten eignen sich hervorragend für feines Haar. Beispielsweise aus Stachelscheinborsten.“

Natürliche Pflege durch Bürsten

Durch häufiges Bürsten werden die natürlichen Pflegestoffe von der Kopfhaut auch in die Längen und Spitzen transportiert. Wer sein Haar also häufig bürstet, pflegt es auch und sorgt für mehr Glanz.

Ist teurer automatisch besser?

„Erfahrungsgemäß sind hochwertige Kämme und Bürsten auch besser“, erklärt Sonja Thoma. „Strapaziertes Haar ist oftmals rau oder gespalten. Gerade in diesem Fall können schlecht verarbeitete Bürsten und Kämme zusätzliche Schäden anrichten: das Haar ausreißen oder die Kopfhaut verletzten.“

Thema: Haare