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Haare glätten? Diese Tricks kanntest du noch nicht!

Du hast gewelltes Haar, magst es aber lieber schnurgerade? Wir haben ein paar Glätteisen-Tricks für dich, die du wahrscheinlich noch nicht kanntest.


Haare glätten? Diese Tricks kanntest du noch nicht!

Lena Gercke: Ist Markenbotschafterin für ghd Deutschland

© www.felixkrueger.com/GHD

Ja, meine Friseurin sagt, dass ich mein Haar nicht so oft mit dem Glätteisen bearbeiten soll. Weil es mein ohnedies schon trockenes Haar weiter strapaziert. Aber was soll ich machen? Diese schrecklichen Wellen, die keine hübschen Locken werden wollen, die ziehe ich eben am liebsten schnurgerade.

Allerdings ist Glätteisen nicht gleich Glätteisen – und auch bei der Handhabung gibt es noch einige Tricks, die nicht nur schonender für dein Haar sind, sondern auch helfen, dass es besser fällt und die Frisur länger sitzt.

Wir haben deshalb die besten Glätteisen-Tricks der Friseur-Profis für dich gesammelt.

1

Jeder Haarlänge ihr Glätteisen. Wir wollen keine Materialschlacht in deinem Badezimmer, logo. Du brauchst also nicht drei Glätteisen und zwei Lockenstäbe für jede Eventualität. Was du benötigst, ist ein Glätteisen für deine Haarlänge. Wenn du einen Pixie oder Kurzhaarschnitt hast, dann sollte dein Glätteisen besonders schmale Platten haben, damit du exakter arbeiten kannst. Schulterlanges Haar stylst du am besten mit der Standardbreite. Für dickes und sehr langes Haar verwendest du am besten eine Überbreite, damit die Haare schneller und in einem Zug geglättet werden.

2

Nicht zu heiß werden lassen. Auch wenn du das Gefühl hast, dass sich die Haare schneller glätten lassen, wenn du auf Super-Power schaltest: tu' es nicht! Haar verbrennen bei der gleichen Temperatur wie Papier (mit Hitzequelle bei 230 Grad). Feines Haar hält Hitze sogar nur bis ca. 150 Grad stand. Mit einem Wort: die Maximal-Temperatur liegt bei 185 Grad.

3

Die richtige Glätteisen-Beschichtung ist das Um und Auf. Dabei geht es ausnahmsweise nicht darum, ob dein Haar dick, dünn, stark gelockt oder nur leicht gewellt ist. Sondern um deine Fähigkeiten mit dem Glätteisen. Wenn du ein Anfänger bist, dann ist die Keramikplatte die richtige Wahl für dich. Denn dabei verteilt sich die Wärme gleichmäßiger und das Haar wird nicht so stark angegriffen. Bist du fortgeschritten? Dann kannst du eine Turmalin-Beschichtung wählen. Das macht die Haare glatter, glänzender und verhindert Friss. Für absolute Profis empfiehlt sich dann eine Titan-Beschichtung . Titan wird schneller heiß - glättet damit aber auch besser. Allerdings: trödeln darfst du damit nicht!

4

Haare langsam glätten. Eigentlich möchtest du dein Haar ja nicht besonders angreifen, also ziehst du das Glätteisen schnell durch. Das ist aber ein Fehler. Denn um das Haar wirklich zu glätten, solltest du langsam Strähne für Strähne durchziehen. Der Vorteil: durch die langsame Bewegung wird das Haar bereits im ersten Step glatt, du kannst dir weitere Durchgänge sparen. Damit ist es dann auch schonender.

5

Glätten und dabei trotzdem Volumen erzeugen. Du hast das Gefühl, dass dein Haar nach dem Glätten an Volumen verloren hat? Dann setz' das Glätteisen einmal anders ein. Sobald du das Deckhaar bearbeitest, ziehst du das Glätteisen nicht nach unten Richtung Schultern durch, sondern nach oben gen Himmel. Damit erzeugst du Volumen am Ansatz, das Haar wirkt im Nu voller.

6

Wie reinige ich das Glätteisen? Mit der Zeit legen sich Produkte auf den Platten des Glätteisens ab. Hitzespray zum Beispiel sorgt für klebrige Rückstände. Damit du das Eisen nicht beschädigst, gibst du am besten etwas hochprozentigen Alkohol auf einen Lappen und wischt damit über die Flächen.

Thema: Haare