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Haaröl richtig anwenden

Sonnenstrahlen und Chlorwasser strapazieren unser Haar und machen es stumpf. Haaröl bringt das Haar mit reichhaltigen Ölen zum Leuchten. So wendet man es richtig an.


Doutzen Kroes und Eva Longoria

Doutzen Kroes und Eva Longoria bringen ihr Haar mit Ölen zum Glänzen

© Getty Images

Spröde und splissige Spitzen, trockenes, stumpfes Haar? Vor allem im Sommer ist unser Haar etlichen Strapazen wie Sonne oder Chlorwasser ausgesetzt. Aber auch Haargummis, die zu eng gebunden werden, häufiges Föhnen oder Glätten setzt unserer Frisur zu – und schon sind wir meilenweit entfernt von den glänzenden Mähnen der Celebrities.

Die setzen auf besondere Helferlein. Haaröle sind echte Allrounder und deshalb weltweit zu Pflegelieblingen avanciert. Sie enthalten nährende Öle, die dank ihres molekularen Aufbaus schnell vom Haar absorbiert werden. Sie umhüllen das Haar wie ein Schutzschild vor äußeren Einflüssen, machen es seidig zart und verleihen unwiderstehlichen Glanz.

Laut einer Beauty-Umfrage von L'Oréal Professionnell legen 72 Prozent aller Frauen bei Haarpflegeprodukten Wert auf natürliche Inhaltsstoffe. Die meisten Produkte enthalten natürliche Texturen, die sich für jeden Haartyp eignen:

  • Oliven- und Kleieöl machen krauses Haar geschmeidig und definieren Naturlocken.
  • Aus Eigelb gewonnenes Öl baut die Haarfaser auf.
  • Arganöl verleiht stumpfem Haar dezenten Glanz.
  • Für die Pflege trockener Spitzen eignet sich feuchtigkeitsspendendes Jojobaöl.
  • Erdnussöl, Kleeblüten und Klettenwurzel eignen sich zur Pflege von brüchigem Haar und trockener Kopfhaut.
Traumhaft schönes Haar dank Haaröl
Auch Supermodel Miranda Kerr definiert ihre Naturwelle mit Haaröl.

Haaröle richtig anwenden:

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Vor der Haarwäsche wirkt Haaröl reinigend und nährend. Die Anwendung ist in trockenem und nassem Haar möglich, die Einwirkzeit beträgt rund 10 Minuten. Als Leave-in-Kur sollte das Haaröl ab den Ohren in die noch feuchten Haarlängen einmassiert werden. Auch bei trockener und sensibilisierter Kopfhaut sollte die Textur leicht einmassiert werden, so lange die Haut nach der Haarwäsche noch feucht ist. Dafür ein paar Tropfen Haaröl zwischen den Händen verreiben und gut ins Haar einarbeiten. Dabei die Haare in den Handflächen reiben und kneten. Trägst du das Haaröl auf dein trockenes Haar auf, dann leg' besser ein Handtuch über die Schultern, damit deine Kleidung geschützt wird.

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Nach der Haarwäsche dient Haaröl ebenfalls als nährende Pflege. Dazu das Haar vorsichtig mit einem Handtuch trocknen – nicht rubbeln, sondern das Wasser sanft ausdrücken. Nun ein paar Pumpstöße des Pflege-Öls von der Haarmitte bis zu den Spitzen einmassieren. Den Haaransatz nicht mit pflegen, sonst kann leicht ein fettiger Look entstehen.

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Im trockenen Haar wirkt Haaröl als Spliss-Treatment für gesunde Spitzen. Für ein glänzendes Finish nach dem Styling die Textur zwischen den Handflächen verteilen und sanft übers Haar streichen um kleine Härchen zu bändigen. Den Rest als Hochglanz-Effekt in die Spitzen einkneten.

Grundsätzlich gilt: je flüssiger die Konsistenz, desto sparsamer sollte man mit dem Produkt umgehen (bei langen, trockenen Haaren reichen beispielsweise zwei kleine Pumpstöße für die Längen). Zur Einarbeitung ist ein grober Kamm empfehlenswert, da er das Haaröl gleichmäßig entlang der Haarfaser verteilt.

Haaröle
"Essence Absolue Nourishing Protective Oil" von Shu Uemura, "Treatment Light" von Moroccanoil und "Eilixir Ultime by Jade Jagger" von Kérastase.
Thema: Haare