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Männer schätzen die Zahl ihrer Sexualpartnerinnen falsch ein

Haben Männer mehr Sexualpartner und Partnerinnen als Frauen? Eine neue Studie beweist: Männer schätzen, Frauen zählen. Ach daher weht der Wind!

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Männer schätzen die Zahl ihrer Sexualpartnerinnen falsch ein
© iStock

"Mit wie vielen Frauen hast du geschlafen?", eine Frage, die wir uns besonders am Anfang einer Beziehung stellen, aber sie uns oft nicht wirklich laut aussprechen trauen. Und wenn es dann doch passiert? Wie sollen wir mit dieser Zahl umgehen? Wie viele Sexpartner sind "zu viele"? Und was noch hinzukommt: Es kommt meist eine Gegenfrage. Wenn es um die Zahl der Sexualpartner und Partnerinnen geht, kommen wir nicht um den Teenie-Film "American Pie" herum. Die berühmte 3er-Regel aus dem Film ist uns wahrscheinlich allen noch bekannt. Sie besagt, dass Männer immer drei Mal mehr Sexpartnerinnen nennen, als sie tatsächlich hatten. Und Frauen würden drei Mal weniger Sexpartner nennen. Doch was stimmt denn nun? Befragungen in den USA, in Großbritannien und in Deutschland ergaben, dass Männer doppelt so viele Sexualpartner nennen wie Frauen. Die Ursachen für dieses Umfrageergebnis wurde nun endlich untersucht. Die Universität Glasgow hat sich dem Thema angenommen und im "Journal of Sex Research" ihre Ergebnisse veröffentlicht.

Als Grundlage für diese Studie nutzten die Forscherinnen und Forscher Daten einer anderen Untersuchung. Und zwar wurden in deren Rahmen mehrere tausend Britinnen und Briten in persönlichen Interviews befragt – und das alle zehn Jahre. Mittlerweile sind es 15.162 Männer und Frauen zwischen 16 und 74 Jahren, die daran teilgenommen haben. Die Männer gaben im Schnitt 14 Partnerinnen an, während Frauen mit durchschnittlich 7 Männern geschlafen haben. Die Wissenschaftler der Uni Glasgow belegen, dass diese Zahlen unterschiedliche Hintergründe hat. Zum einen verzerren die Teilnehmer die Studie, die besonders viele Sexualpartner hatten, zum anderen gibt es zwischen den Frauen und Männern einige Fehleinschätzungen. Ganze 24 Prozent aller Männer SCHÄTZEN die Zahl ihrer Sexpartner, während es bei Frauen nur 15 Prozent waren, die ihre Zahl schätzomativ angaben. Je höher die Zahl bei den Männern waren, desto mehr handle es sich bei der Angabe um eine Schätzung, so das Forscherteam. Klingt schon irgendwie logisch.