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Langhaarmädchen: Fragt euren Frisör nach "Hair Dusting"

Wer seine Haare wachsen lassen will, muss trotzdem regelmäßig Spitzen schneiden gehen. Doch was, wenn ich nichts von meiner Haarlänge opfern will? Dann ist Hair Dusting genau die richtige Lösung!

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haare spitzen
© Photo by Jamakassi on Unsplash

Mädels, die ihre Haare lang und länger wachsen lassen wollen, hören diese zwei Worte nicht gern: Kaputte Spitzen. Kaputte Spitzen sorgen nämlich normalerweise dafür, dass man wieder mal ein Stückchen hart erkämpfter Haarlänge opfern muss. Denn wenn die Spitzen geschnitten werden, gehen auch ein, zwei Zentimeter verloren. Doch das muss nicht immer so sein! Fragt euren Frisör nach "Hair Dusting", einer Technik, die alle kaputten Enden entfernt, aber die Frisur nicht kürzt.

Wie geht das? Der Frisör entfernt wirklich nur das kaputte Ende jedes einzelne Haares. Das macht man, indem man die Haare so biegt, dass nur die Enden rausschauen. Somit ist Hair Dusting das Entfusseln am Kopf. Hier ein Video, in dem man den Effekt genau sieht:

Warum sieht man das kaum im Frisörsalon des Vertrauens? Es ist nicht so, als würden viele FrisörInnen diese Technik nicht beherrschen. Doch sie ist einfach so zeitaufwendig, sagt der Insta-Frisör Sal Salacedo in einem Interview mit Refinery29. Man muss Geduld haben und Strähne für Strähne immer wieder über die Haare drübergehen. Dafür haben viele FrisörInnen einfach keine Zeit, wenn sie ihr Soll an KundInnen für den Tag erfüllen wollen.

Der Experte meint auch, dass Hair Dusting bei jedem Haartyp durchgeführt werden kann, aber zuvor müssen die Haare geglättet werden. Denn nur dann sieht man, wo die kaputten, trockenen Enden sind. Man solle sich auch keine Sorgen machen, dass die Haare dünner werden, denn im Endeffekt schnibbelt er ja nur die Enden eines jeden einzelnen Haares weg und greift gar nicht in die Fülle ein.

Thema: Haare