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Ying-Yoga: der halbe Schmetterling

Dieses Mal zeigt dir Expertin Barbara Rappauer von Poweryoga Vienna, wie die Yin-Yoga-Postion "halber Schmetteling" klappt.


Ying-Yoga: der halbe Schmetterling
© Poweryoga Vienna

Heute schauen wir uns meine Lieblingsposition den "halben Schmetterling" genauer an. Das Tolle an dieser Position ist, dass sie eine moderate Dehnung in vielen Bereichen bringt und man sehr viel Abwechslungsmöglichkeiten hat. Diese Variante des Schmetterlings stretcht den unteren Rücken, ohne dass man dafür gedehnte Oberschenkel-Rückseiten braucht. Sie aktiviert die Sehnen und Bänder, die entlang der Rückseite der Wirbelsäule verlaufen und stimuliert Leber, Nieren und Verdauung – also ein wahrer Alleskönner.

Für den "halben Schmetterling" setzt du dich auf deine Matte, streckst ein Bein nach vorne und legst dann den Fuß des anderen Beines locker an der Innenseite des gestreckten Beines ab. Mit runden Rücken legst du dich dann locker über das gestreckte Bein. Es ist dabei nicht von Nöten, den Fuß zu greifen, um sich tiefer zu ziehen. Das überlassen wir einfach der Schwerkraft. Wenn du diese Position eingenommen hast, erlaube dir ein bisschen herumzuprobieren – gehe mit dem Oberkörper mehr zwischen deine Beine, öffne die Beine weiter auf, drehe dich sogar mal hin zum gebeugten Knie. Sobald du einen Punkt gefunden hast, der die am besten gefällt, halte diesen.

Wenn es dir schwer fällt, mit dem Oberkörper vorzukommen, setze dich auf eine Decke, um das Becken ein bisschen anzuheben. Achtung ist geboten bei Ischiasproblemen und Themen im untere Rücken. Halte die Position für 5 Minuten und wechsle dann in aller Ruhe die Seiten.

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