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In aller Munde: Hanföle werden als Wundermittel für so ziemlich alles gehandelt. Aber helfen sie auch bei Menstruationsschmerzen?

Schmerzen im Unterleib, Rücken, Kopf. Dazu noch dieses unangenehme Körpergefühl und damit verbunden schlechte Laune. Hilft Hanföl während der Menstruation?

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Cannabis-Blatt
© Photo by Esteban Lopez on Unsplash

Wie es uns Frauen kurz vor und auch während unserer Periode geht, ist kein Geheimnis: Es geht uns SCHEISSE! Kein Wunder, dass wir auf die blöde Anspielung eines Mannes, ob wir bei einem Hauch schlechter Laune denn "schon wieder unsere Tage hätten", noch gereizter reagieren. Zum einen wissen wir, welcher Schmerz mit dieser Zeit wirklich verbunden ist. Zum anderen möchte ich zu gerne mal einen einzigen Mann dabei erleben, wie er so eine Perioden-Woche hinter sich bringt, wenn er bei einem harmlosen Schnupfen und ein bisserl Husten schon so tut, als müsse er just in diesem Moment sein eigenes Begräbnis organisieren, weil's das jetzt definitiv mit ihm war...

Bei der Frage danach, was man denn eigentlich gegen Regelschmerzen so tun könne, scheiden sich die Geister. Mein bisheriges Wundermittel: Ein Kirschkernkissen zwei Minuten in die Mikrowelle legen und es dann auf meinen Bauch legen, dabei nicht bewegen und den Göttergatten sofort um ein neu erwärmtes Kissen schicken, sobald die Kirschkerne ausgekühlt sind. Diese Methode hilft bei mir aber auch nur, solange das Kissen schön warm ist. Und Tabletten will ich nicht nehmen - zu viel Chemie, zu wenig Wirkung. Aber was können wir Frauen sonst tun, um uns von unseren Schmerzen zu befreien?

Nein, Hanföl ist nicht illegal und man wird davon auch nicht high!

Als das Thema CBD immer mehr aufkam, wurden auch schnell Stimmen laut, dass man davon ja auf der Stelle high würde und das ja sowieso illegal wäre. Stimmt aber nicht, denn aus der Hanfpflanze lassen sich zwei unterschiedliche Wirkstoffe gewinnen:

  • THC - Tetrahydrocannabinol: Wird aus den Blüten - und Blattextrakten der Hanfpflanze gewonnen und ist eine psychoaktive Substanz, die unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Das ist das Zeug, das manche Menschen liebend gerne rauchen und es vor allem aufgrund seiner berauschenden Wirkung lieben. Seit 2017 ist es in Deutschland für medizinische Zwecke und ausschließlich auf Rezept erhältlich.
  • CBD - Cannabidiol: Wirkt entgegen anfänglicher Skepsis nicht psychoaktiv und gilt in Form von Hanf- oder CBD-Öl als Naturheilmittel. Es hilft beispielsweise bei Angstzuständen, Depressionen, Unruhezuständen aber auch bei Schmerzen und Entzündungen.

Wie Hanföl bei Regelschmerzen helfen soll

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass CBD einen nachweisbaren Einfluss auf die Schmerzrezeptoren unserer sensorischen Nervenzellen hat. Basierend auf dieser Erkenntnis mildert es unsere Wahrnehmung schmerzauslösender Reize. Was das für unsere Regelschmerzen bedeutet? Die mit der Periode einhergehenden Bauch-, Rücken- oder Kopfschmerzen werden auf diese Weise in ihrer Intensität entschärft und aus diesem Grund auch nicht mehr als starke Schmerzen wahrgenommen.

Wie wird es eingenommen? In Form eines Öles. Dazu gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, wie das CBD-Öl dem Körper zugefügt werden kann:

1

Wenige Tropfen des Öls auf oder unter die Zunge tröpfeln. Nicht erschrecken: Es hat eine bittere und nussige Konsistenz. Durch diese Variante sollen die körpereigenen Botenstoffe stimuliert und eine positive Wirkung auf unser Nervensystem erzielt werden. Bedeutet, dass damit unsere Schmerzen gelindert und zudem die Schlafqualität verbessert werden soll. JACKPOT!

2

Bei der zweiten Alternative, die allerdings die Geister scheidet, werden 2-3 Tropfen des Öls direkt auf ein Tampon getröpfelt und dieses danach eingeführt. Auf diese Weise sollen Bauchkrämpfe direkt behandelt werden. Nachdem es aber zu dieser Variante nicht nur Befürworterinnen gibt, empfehlen wir, die Thematik in Ruhe mit einer Gynäkologin zu besprechen. Sicher ist sicher!

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