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Auf diesem Instrument dürfen nur Auserwählte spielen

Hast du schon einmal ein "Hang" gesehen? Das Instrument, das so aussieht wie eine Wok-Schale? Nur auserwählte Menschen dürfen darauf spielen.

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Sieht aus wie ein Wok, ist aber ein ganz besonderes Instrument!

© Video: Hang Massive

"Es sind Klänge, die einen irgendwie magisch anziehen..." - So beschreiben Menschen ein "Hang". Es ist ein sonderbar aussehendes Instrument, das man nicht oft zu sehen bekommt. Wenn man jemanden trifft, der auf einem "Hang" spielt, dann fühlt es sich so an wie Magie. Klänge, die man so noch nie gehört hat. Als seien sie nicht von dieser Welt - von einem anderen Stern.

Was ist ein "Hang"?

Beim "Hang" handelt sich um ein Gefäß aus gehärtetem Stahlblech. Oben in der Mitte befindet sich das so genannte "Ding" und rundherum der "Chor" (7 verschiedene Klangfelder). Die Erfinder Felix Rohrer und Sabrina Schärer erschufen ein Instrument auf das die Welt (offenbar) gewartet hat. Als sie das "Hang" 2001 der Öffentlichkeit präsentierten, wurde es ihnen regelrecht aus der Hand gerissen. Doch so einfach war ein "Hang" nicht zu bekommen, denn nur 10-20% der Anfragen konnten befriedigt werden. Und wer die Glücklichen waren entschieden Felix und Sabrina.

Bewerbung per Brief

Interessenten übermittelten einen Brief oder ein E-Mail an die PANArt Hangbau AG. Da Sabina und Felix die Art über E-Mail zu kommunizieren aber als unpersönlich empfanden, berücksichtigten sie nur Briefanfragen. Bei diesen ließen die beiden ihr Bauchgefühl entscheiden. Hatten sie den Eindruck, dass der/die InteressentIn die Philosophie der PANArt verstanden und die Person ihnen sympathisch war, wurde eine Einladung in die Schweiz übermittelt. Daraufhin lernten sich alle kennen und der/die InteressentIn konnte ein "Hang" kaufen. Als wir die beiden fragten, warum es denn bis heute so schwer sei sie über Mail oder Telefon zu erreichen, antworteten diese nur: „20.000 Briefe. Deswegen.“

Da Sabina und Felix sich nie als Musikinstrumentproduzenten sahen, sondern nur eine neue Möglichkeit erschaffen wollten, gute Musik zu praktizieren, wurden bis heute auch keine Mitarbeiter eingestellt und somit auch die Produktion nicht erweitert. „Wir sind ein Unternehmen das nicht wachsen will!“, verkündete Felix. Für die vielen Interessenten eine ernüchternde Stellungnahme, für diejenigen, die ein "Hang" besitzen aber etwas ganz Besonderes.

Wie bekomme ich ein "Hang"?

Felix und Sabina arbeiten stets an ihren Produkten - ohne aber einen fixen Plan zu verfolgen. Und wie es der Zufall wollte, entstand 2013 das "Glubal" (2.900 Euro), welches das ursprüngliche "Hang" ablöste. Nach weiterer Entwicklung kamen das "Hang Urgu" (700 Euro), "Hang Gudu" (440 Euro) und 3" Pang"-Saiteninstrumente (zwischen 550 und 900 Euro) hinzu. Das ursprüngliche "Hang" wird seither nicht mehr produziert. Will man eines dieser Instrument erwerben, muss man eine Anfrage senden. Nur das "Hang Gudu" kann man im Webshop von PanArt bestellen.

Besonders vorsichtig sollte man vor im Internet kursierenden Stücken sein. Dabei handelt es sich meist um Imitate, die einen ganz anderen Klang haben als das Original.

Wer eines dieser wunderbaren Instrumente erwerben will, findet hier weitere Infos und Videos: www.panart.ch
Wie wir finden: Eine Reise in eine eigene Welt!

Themen: Musik, Videos

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