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Haptonomie: Mit dem Baby im Bauch kommunizieren

Haptonomie ermöglicht es werdenden Eltern, bereits vor der Geburt mit ihrem Baby zu kommunizieren, es zu streicheln und zu spüren. Wir zeigen, wie das funktioniert!

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Nestwärme - Haptonomische Schwangerschaftsbegleitung

Durch Hamptonomie können Vater die Beziehung zum Ungeborenen stärken!

© www.filmpro.at

Die Mutter bietet dem Baby während der Schwangerschaft eine „Wohnstätte“, spürt seine Regungen und hat allein dadurch meist schon einen intensiven Kontakt zum Neugeborenen. Für Männer beginnt der Kontakt zum Baby zumeist erst nach der Geburt. Vielen Männern fällt die Anfangsphase mit dem kleinen Erdenbürger schwer, sie können mit dem Winzling noch nicht viel anfangen. Durch Haptonomie treten Männer schon ab der 20. Schwangerschaftswoche in Kontakt mit ihrem Baby und gehen damit schon lange vor der Geburt „auf Tuchfühlung“ mit dem Nachwuchs. "Es ist wirklich berührend, wie Männer auf die Signale des Babys reagieren! Das Baby wird auch für sie bereits vor der Geburt spürbar", erklärt die ausgebildete Haptonomin Anna Hofer.

Was passiert genau bei der Haptonomie?

Es gibt verschiedene haptonomische Übungen, die ein Kennenlernen des Babys während der Schwangerschaft ermöglichen. Konkret berührt der Vater den Bauch der Mutter auf verschiedene Weise. Bei Übungen, die auf die Geburt vorbereiten, werden auch das Becken und die Oberschenkel einbezogen. Durch diese Berührungen sind die Eltern dem Baby bei der Geburt bereits vertrauter, die Kommunikation fällt leichter. Die Geburt geht problemloser vor sich und auch die Zeit danach gestaltet sich harmonischer. Denn die Eltern können die Signale ihres Babys besser verstehen und entsprechend darauf reagieren.

Ablauf der haptonomischen Schwangerschaftsbegleitung

Im Idealfall beginnt man zwischen der 17. und 24. Schwangerschaftswoche mit den haptonomischen Übungen. Bis zur Geburt des Babys finden 6 – 8 Sitzungen bei Frau Hofer statt, in denen die Paare unterschiedliche Übungen erlernen. Von der ersten Kontaktaufnahme, die für alle Beteiligten sehr berührend ist, bis zur Geburt werden einzelne Phasen gemeinsam erlebt. Wichtig: Die Übungen werden zu Hause wiederholt und immer zur gleichen Zeit durchgeführt. Die Eltern haben also täglich – oder jeden 2. Tag – ein „Rendez-vous“ mit ihrem Baby. Und schon nach kurzer Zeit kommunizieren sie mit ihm. Die Eltern können so die regelmäßige Kuschelzeit mit ihrem Baby schon lange vor der Geburt genießen!

»Beim sanften Handauflegen durch den Vater kann beobachtet werden, wie sich das Kind in die Hand des Vaters schmiegt. «
Mag. Anna Hofer übt mit den Eltern das erste Kennenlernen.

Erstes Kennenlernen

Die Kontaktaufnahme am Bauch beginnt in der 20. bis 24. Schwangerschaftswoche. Beim sanften Handauflegen durch den Vater kann beobachtet werden, wie sich das Kind in die Hand des Vaters schmiegt. Durch das tägliche Wiederholen der Übung werden die Eltern bald merken, dass ihr Kind die Hand des Vaters von anderen Händen unterscheiden kann. Das Kind wird sich entweder in die Hand des Vaters kuscheln oder mit ihm spielen. Der Unterschied wird spürbar sein.
Die Kontaktaufnahme mit dem ungeborenen Kind wird von den Eltern einmal täglich zu Hause zur selben Zeit durchgeführt. Die Eltern lernen ihr Kind auf eine neue Weise vor der Geburt kennen und können auch schon erste Züge des Charakters des Kindes erkennen.
Das Familiengefühl und die Geborgenheit wachsen mit Hilfe der haptonomsichen Annäherungsweise, aber auch die Vater-Kind-Beziehung wird gefördert.

Weitere Informationen findest du auf www.haptonomie-wien.at. Dort kannst du direkt mit der Haptonomin Mag. Anna Hofer Kontakt aufnehmen.

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