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Harry Potter & Ich: Eine neu entflammte Liebe

Hartgesottene Harry Potter Fans werden jetzt vielleicht lachen, aber: Unsere Kollegin war ein Neuling - und ist nach einem Besuch am Drehort in London frisch verliebt.

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Harry Potter & Ich: Eine neu entflammte Liebe
© Dan Wong Photography www.danwongphotography.com

Kennst du dieses Gefühl, wenn du inmitten einer eingeschworenen Gruppe stehst und nicht mitreden kannst, weil kein Insider? Ich setz noch eins drauf: Du solltest so tun, als ob du jeden Insider verstehen würdest. Ha! So erging es mir bei der Eröffnung des Weihnachtsfeatures Hogwarts in the Snow in den Warner Bros. Studios nahe London, in denen die acht Filme der Harry Potter-Reihe gedreht wurden. Um mich herum lauter kleine und große Fans – und ich: Planlos.

Zwar habe ich einige der Filme gesehen, aber vom Mitreden war ich weit entfernt. Doch schon beim Eintreten in die festlich geschmückte Große Halle mit der „Eis“-Skulptur, der gedeckten Tafel und dem Orchester wurde ich schlagartig zu Hermine für Anfänger: Hier fand also der Weihnachtsball im Teil „Harry Potter und der Feuerkelch“ statt. Und es wurde noch besser: Das Ergebnis hunderter von Menschen, die in Feinstarbeit an den Verfilmungen der sieben Romane gearbeitet haben, ist hier auf eindrucksvolle und interaktive Weise zu sehen. Kostüme, Masken, Fantasiewesen, Requisiten, Kulissen – und zu alldem bekommt man witzige Anekdoten von den Drehs zu hören.

Unsere Kollegin Moni versucht ihr Glück am Gleis 9¾...

Der Verbotene Wald

Mein zweites Highlight war der Verbotene Wald, in dem etwa plötzlich die Riesenspinne Aragog (die Beinlänge beträgt mehr als 5,5 Meter!) samt Nachwuchs von der Decke schwebt. Den Hogwarts-Schülern ist es zwar strikt verboten, den dunklen Wald auf dem Schulgebäude zu betreten – dafür haben die Besucher umso mehr Action mit den phantastischen Wesen und Special Effekten. Auch die Winkelgasse erstrahlt in weihnachtlichem Glanz – etwa durch die animierten Spuren im Kunstschnee. Gänzlich verzaubert wurde ich vom mit Kunstschnee bestäubten Hogwarts-Modell. Drei Tage lang arbeite ein Team aus vier Leuten daran, das Modell in eine feine, weiße Decke zu hüllen. Im Gemeinschaftsraum von Gryffindor wurde aus Wasserdampf und Beleuchtungseffekten ein behagliches „Feuer“ im offenem Kamin kreiert. Weitere spannende Infos erhalten die Besucher im Jungenschlafsaal (z.B. warum man die Jungs in den späteren Teilen nur noch sitzend im Bett sieht) oder Professor Dumbledores Büro (z.B. was es mit den Porträts und den Wälzern in auf sich hat).

So, ich verzieh mich dann mal. Mein Plan: Alle acht Teile auf einmal schauen – diesmal mit ganz anderen Augen. Möge die große Zauberei beginnen!

Infos:

Die Studios befinden sich rund 30 Kilometer außerhalb von London. Man kommt aber ganz easy mit dem Shuttle Bus oder der Bahn vom Zentrum nach Leavesden. Tickets sollte man unbedingt online bestellen. Preis: Erwachsene zahlen 43 Pfund, Kinder (ab 4 Jahren) 35 Pfund. Das Familienticket kostet 140 Pfund.

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